Schnelle Autos und schöne Frauen waren schon immer ein gutes Rezept für einen Actionstreifen. Tatsächlich wurden in den letzten Jahren jedoch auch einige Rennfilme abseits der alten Klischees herausgebracht, die große Erfolge feiern konnten. Zwischen Biopics großer Rennfahrerlegenden, Animationsfilmen und Dramas haben wir die drei besonders empfehlenswerte Rennfilme zusammengesammelt. 

Quelle: Pixabay

„Rush – Alles für den Sieg“

Erst vor wenigen Wochen ist die Rennfahrlegende Niki Lauda nach schwerer Erkrankung verstorben. Bereits 2013 erschien jedoch das große Biopic, das der ehemalige Weltmeister noch selbst beraten und später im Kino bewundern konnte. Dargestellt wird Lauda von dem Deutschen Daniel Brühl, der neben Chris Hemsworth eine gute Figur macht. Die Rivalität zwischen Niki Lauda und seinem Konkurrenten James Hunt wird dabei zu 80 % realistisch dargestellt, wie Lauda in einem Statement bekannt gab – ein wenig künstlerische Freiheit haben sich die Regisseure also doch erlaubt.

Während Lauda durch seinen kühlen Kopf und strategische Fähigkeiten brilliert, lebt James Hunt wie ein echter Rockstar und ist für seine Exzesse bekannt. Auch Laudas tragischer Unfall wird in dem Film mehrmals thematisiert. Dass der Film über den ehemaligen Ferrari-Fahrer großen Erfolg unter Fans des Rennsports hatte, ist kaum verwunderlich, auch wenn sich Lauda bereits 1986 aus dem Sport zurückgezogen hatte. Heute nehmen Fahrer wie Hamilton oder Vettel seinen Platz an der Spitze ein und kämpfen um den Weltmeistertitel in der Formel 1. In den Online-Wetten ist Lewis Hamelton mit einer Quote von 1.14 (Stand: 20.6.2019) für den Gesamtsieg derzeit der Topfavorit. Dass es aber auch zu Überraschungssiegen kommen kann, hat schon Lauda nach seinem Comeback bewiesen, als er 1985 seinen dritten Weltmeistertitel einholte.

„Cars“

Der Animationsfilm Cars wurde weltweit zum Superhit. Der etwas andere Rennsportfilm handelt von Lightning McQueen, einem sprechenden Rennauto auf dem Weg zum großen Durchbruch. Der eingebildete Rennsuperstar geht auf dem Weg zum Rennen verloren und muss sich seinen Weg nach Kalifornien bahnen. Dabei trifft er auf zahlreiche andere Wägen, die ihm zeigen, dass Ruhm und Erfolg wenig bedeuten, wenn man keine Freunde besitzt. Der Film aus dem Hause Pixar wurde mittlerweile bereits um zwei weitere Teile erweitert und hat eine gigantische Fanbase in allen Altersgruppen. Merchandise zum Film wurde in großen Mengen verkauft und das passende Rennspiel erschien auf fast allen gängigen Spielkonsolen.

Quelle: Castles, Capes & Clones

„Days of Thunder – Tage des Donners“

Der Rennsportfilm mit Tom Cruise und Nicole Kidman hat zwar bereits einige Jahre auf dem Buckel, gehört jedoch unbedingt in unsere Aufzählung. 1990 erschien das Actiondrama rund um Cole Tickle, der als erfolgreicher Rennfahrer einen schweren Unfall erleidet und im Krankenhaus um sein Leben kämpfen muss. Dort lernt er eine Ärztin kennen, ihn die er sich Hals über Kopf verliebt. Mit ihrer Hilfe und der Unterstützung seines Mechanikers startet er sein Comeback in die Welt des Rennsports. Der Film wurde dank seiner großartigen Toneffekte für einen Oscar nominiert, verlor jedoch leider gegen Der mit dem Wolf tanzt. Im selben Jahr erschien außerdem ein Videospiel, das auf der Handlung basiert.

Gute Rennsportfilme müssen nicht immer aus reinen Actionszenen à la The Fast and The Furious bestehen. Oft bestehen die besten Filme aus einer großartigen Mischung von Handlung, rasanter Action und jeder Menge Emotionen. Genau deshalb haben es die Filme Rush – Alles für den Sieg, Cars und Days of Thunder in unsere Top Drei des Rennsportkinos geschafft. Sie beweisen das vielseitige Potential des sportlichen Genres und lassen mit Sicherheit kein Auge trocken. 

Info: demnächst kommt einer neuer Rennfilm mit Christian Bale und Matt Damon unter der Titel „Le Mans 66 – gegen jede Chance“ in unsere Kinos – alle Infos dazu hier.

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