Wer die Welt der Casinos liebt, freut sich über gute Geschichten zu diesem Thema. Dieser Artikel präsentiert fünf Filme, die wohl allen Cineasten ein Begriff sind. In jedem davon spielen die klassischen Casino-Spiele eine besondere Rolle.

Casino Royale (Regie: Martin Campbell, 2006)

Diese Neuverfilmung des Klassikers aus dem Jahr 1973 ist einer der beliebtesten Filme aus der 007-Serie. Er zeigt die Welt der hohen Einsätze, wo Klasse, das Risiko und der Reichtum regieren.

Der berühmte Geheimagent James Bond wird erstmals von Daniel Craig gespielt. Er hat die Mission, Le Chiffre zu stoppen, den Bankier vieler weltweit operierender krimineller Organisationen. Er will ein Spiel Texas Hold ‘em mit enormem Einsatz gewinnen. Ort des Spiels ist Le Casino Royale in Montenegro. Wenn es gelingt, zu verhindern, dass der Terrorist das Spiel gewinnt, wird das auch für viele kriminelle Organisationen das Ende bedeuten.

Natürlich setzt der Film die Tradition der James-Bond-Filme fort: Er setzt auf Atmosphäre und bietet interessante Einblicke in die Welt der Geldwäsche. Casino Royale ist inzwischen ein Klassiker des Genres.

Fear and Loathing in Las Vegas (Regie: Terry Gilliam, 1998)

Ein weiterer Kultfilm, der auf einer wahren Geschichte basiert: Protagonist ist der Journalist Hunter Thompson, gespielt von Johnny Depp. Er und sein Anwalt machen einen Road Trip von Los Angeles nach Las Vegas. Hunter schreibt über Sport und nimmt Drogen. Er will über ein Sportereignis in Sin City berichten.

Thompson gibt viel Geld für Drogen aus und erlebt Abenteuer mit Dealern, Anhaltern, Spielern und der Polizei. In diesem Film ist Las Vegas keine Glitzerwelt, sondern eher ein gefährlicher Ort und die Antithese zum Amerikanischen Traum.

Casino (Regie: Martin Scorsese, 1995)

Ein weiterer Klassiker von einem berühmten Regisseur: „Casino“ weckte das Interesse „normaler“ Kinogeher an der glamourösen Glitzerwelt von Las Vegas, seinen glanzvollen Casinos und am Glücksspiel.

Robert de Niro spielt Sam “Ace” Rothstein, einen Ex-Gangster, der von der Mafia als Manager eines Casinos in Las Vegas eingesetzt wurde. Eines Tages besucht ihn sein alter Freund Nicky Santoro, gespielt von Joe Pesci. Er ist ein Unter-Boss der Mafia und will in Vegas für Wirbel sorgen. Während Rothstein mehr Interesse daran hat, sein Casino so gut wie möglich zu führen, will Nicky die Stadt ausnehmen und sich alles unter den Nagel reißen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Eine klassische Geschichte von Aufsteig und Fall, von der Verlockung des schellen Geldes und mafiösen Strukturen, die die USA seit jeher prägten.

The Gambler (Regie: Rupert Wyatt, 2014)

Ein Professor für Englische Literatur, gespielt von Mark Wahlberg, ist spielsüchtig und liebt hohe Einsätze. Nachdem er beim Blackjack gegen gefährliche Kriminelle verloren hat, schuldet er ihnen $ 240.000 – natürlich sind sie nicht erfreut darüber.

Der Professor sucht verzweifelt nach einem Ausweg, um mit dem Leben davonzukommen: Dieser Film zeigt die Schattenseiten des Spielens. Man sieht, wie eine Sucht ein Leben zerstört. Sowohl die düstere Atmosphäre, als auch das großartige Drehbuch machen diesen Film sehenswert.

Croupier (Regie: Mike Hodges, 1998)

Der Film lässt einen aus der Perspektive eines Croupiers in die Welt des Glücksspiels eintauchen: Jack Manfred, gespielt von Clive Owen, ist ein aufstrebender Autor – und pleite. Er wird Croupier in einem großen Casino. Aus seiner zwielichtigen Tätigkeit schöpft er Inspirationen für seinen Roman, gerät dabei aber immer weiter auf die schiefe Bahn.

Es geht um die dunkle Seite der kleinen Casinos, die wenig mit dem glanzvollen Hollywood-Image zu tun hat, das so oft strapaziert wird. (ext)