Es ist kein Wunder, dass das Thema Glücksspiel, das die Gedanken vieler Zuschauer erregt, im Kino, insbesondere in Hollywood, eine so ausdrucksstarke Reflexion gefunden hat. Das goldene Zeitalter der Casino-Filme, das Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts begann, brachte viele Filme über Karten, Roulette und Poker in die Weltkinosammlung, die von Kritikern gelobt waren und Kultstatus erhalten haben.

  1. Casino (1995)

Wer dachte, dass Glücksspielhäuser von „ganz einfachen Leuten“ betrieben werden, irrt. Von jeher gehörte dieses Geschäft Vertretern der kriminellen Welt. Es war der 1995 veröffentlichte Film „Casino“, der deutlich zeigte, dass Mafia und Glücksspiel untrennbar miteinander verbunden sind, und es waren die Mafiosi, die hier oft kolossale Summen einstreiften. Wer sich für einen ungeschönten Blick auf die Casino-Welt ohne Verzierung, mit Blut, Erpressung und Mord interessiert, wird Gefallen an diesem Klassiker mit einer herausragenden Besetzung und von Regisseur Martin Scorsese finden.

  • Ocean’s Eleven (2001)

Wer nicht nur selbst wie etwa auf www.casimba.com spielen und Gewinne zu erzielen will, sondern auch beobachten, wie die klugen und furchtlosen „Robin Hoods“ unserer Zeit die Taschen der Besitzer von Glücksspielhäusern leeren, ist bei „Ocen’s Eleven“ richtig. Und wenn zu den Betrügern George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und einige andere Stars der Welt gehören, dann ist klar, dass der Film mehr als populär sein sollte. Hinzu kommt eine interessante, gefinkelte Handlung, eine kleine Intrige, ein riesiger Jackpot und entmutigende Aufgaben für die Hauptfiguren – alles zusammen ergibt einen Kultfilm darüber, wie man das größte Casino in Las Vegas ausraubt.

  • Molly‘s Game (2017)

Nicht alle Glücksspielfilme sind lustige Actionspiele. Ein weiterer Vertreter des filmischen Realismus ist „Molly’s Game“. Hier wird die Geschichte einer Frau erzählt, die beschuldigt wird, illegale Pokerturniere unter berühmten Persönlichkeiten und Millionären organisiert zu haben. Und auch wenn zunächst alles relativ gut gelaufen ist, dann sehen wir, wie Leidenschaft und Verbrechen das menschliche Leben ruinieren. Der Film basiert übrigens auf einer Geschichte aus dem realen Leben.

Vor ein paar Jahren erwarb die Produktionsfirma von Mark Gordon (ehemaliger Präsident der Producers Guild of America) die Rechte zur Adaption von Molly Blooms Memoiren. Und STX Entertainment (STXfilms), ein amerikanisches Medienunternehmen, das am Erfolg des Films nicht zweifelte, erwarb die Vertriebsrechte für 9 Millionen US-Dollar in den USA und in China. Mark Gordon bat Kultautor Aaron Sorkin, nicht nur das Drehbuch (mit Molly Bloom) zu schreiben, sondern auch die Rolle des Regisseurs des Films zu übernehmen, was für ihn damals völlig unerwartet war.

  • Croupier (1999)

Nicht allzu berühmt, aber sehr aufschlussreich ist dieser Film über das Glücksspielgeschäft – „The Croupier“ mit Clive Owen in der Titelrolle. Die Handlung dreht sich um einen Schriftsteller, der einen Job in einem Glücksspielhaus annimmt, um über die Runden zu kommen. Hier wird gezeigt, wie tief die Casino-Besucher sinken können und wie der Durst nach Reichtum selbst kluge und berechnende Menschen ruiniert. Und es spielt in der Tat keine Rolle, was eine Person spielt – Spielautomaten mit sofortiger Geldabhebung oder Roulette. (Text: extern)

Titelbild: „Molly’s Game“