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Vom Kinderliebling zum Serienkiller: So sieht die Horrorfilm-Version von Winnie Puuh aus

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Seit diesem Jahr ist das Urheberrecht an den Geschichten von Winnie Puuh und seinen Freunden offiziell abgelaufen. Zwar gehören Disney weiterhin die Rechte an den beliebten Kinderbuchfiguren, doch die ursprünglich von A. A. Milne im Jahr 1926 verfasste Geschichte „Pu der Bär“ kann nun frei neu interpretiert, geändert und umgeschrieben werden. Ein Umstand, den sich Rhys Frake-Waterfield nun zunutze gemacht hat. Denn er inszeniert die Geschichte rund um Winnie, Ferkel und Co demnächst als Horrorfilm mit dem Titel „Winnie-The-Pooh: Blood and Honey“.

Es sind nun bereits erste Bilder der Low-Budget-Produktion veröffentlicht worden, die nochmals zeigen, dass „Blood and Honey“ mit der kinderfreundlichen Kultfigur Winnie Puuh nicht mehr viel zu tun hat. Frake-Waterfield hat „Variety“ gegenüber bereits Details zur Handlung verraten. Die Handlung setzt ein, als Christopher Robin, der menschliche Freud der Bande, aufs College geht. Da die Tiere nun ihre bisherige „Futterquelle“ verloren haben, wenden sie sich wieder ihren „natürlichen“ blutigen Wildtier-Instinkten zu und begeben sich auf eine Mordtour, der auch Esel I-Aah zum Opfer fällt. Zu erwähnen ist allerdings, dass Frake-Waterfield keine Details aus den Disney-Versionen der Figuren verwenden durfte, weshalb sich das klassische Charakterdesign der A.A. Milne-Figuren auch eindeutig von der Horror-Version unterscheidet.

Aktuell befindet sich der Film noch in der Post-Production. Trotzdem wäre es möglich, dass er bereits Ende des Jahres, vermutlich direkt auf DVD und Blu-ray, erscheint. (lw)

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