Gute 30 Jahre nach „Manta, Manta“ (1991) kehrt der deutsche Filmklassiker in einer Neuauflage zurück: Bereits im Sommer gab es die Bestätigung von Mitwirkenden bzw. vom Produktionsstudio Constantin, diverse Darsteller (u.a. Til Schweiger) posteten Bilder vom Dreh in den Sozialen Netzwerken. Inzwischen soll der Film abgedreht sein und sich in Postproduktion befinden, 2023 soll „Manta, Manta 2“ in die Kinos kommen.

Der erste Teil machte den davor wenig bekannten Til Schweiger zum Publikumsliebling in Deutschland, der Film wurde zum Kult und zur Ode and Raserei und Auto-Tuning, 1.2 Millionen Menschen sahen ihn in den deutschen Kinos. Schweiger sagte dazu kürzlich in einem Interview: „Das war mein Durchbruch beim Publikum. Nicht in der Filmbranche. Die haben sich den Film ja gar nicht angeguckt. Die Kritiken waren ja auch vernichtend. Aber ich konnte damals nicht mehr über die Straße gehen, ohne, dass die Leute mir Bertie hinterhergerufen haben

Ob ein Film über schnelle Autos und sinnlose Benzinverbrennung in Zeiten von Klimawandel, Teuerung und Energie/Benzinpreiskrise angebracht und sinnvoll ist, bleibt dahingestellt. Til Schweiger jedenfalls will sich und seinen Film nicht an geänderte Umstände anpassen oder die Figuren adaptieren: „“Manta, Manta 2″ ist nicht angetreten, um dem Gender-Wahnsinn den roten Teppich auszurollen. Die Rollen von damals sind natürlich älter geworden, haben mehr Lebenserfahrung. Aber sie sind ja keine völlig neuen Figuren.

Neben Til Schweiger sind aus dem Original-Cast auch Tina Ruland, Martin Armknecht und Michael Kessler mit von der Partie. Inhaltlich soll sich „Manta, Manta 2“ um den gemeinsamen Sohn von Uschi und Bertie (Ruland & Schweiger) drehen, der Rennfahrer werden möchte. (ck)

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Bildquelle: Twitter / Michael Kessler