Krieg zerstört.

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film, Kino & TV

Weißrussland, 1943 zur Zeit der Nazi-Besatzung: Florja, ein Junge um die 16 Jahre, gräbt am Strand nach alten Gewehren, um sich endlich den Partisanen im Kampf gegen die deutschen Besatzer anschließen zu können. Er lässt er sich trotz bitterlichen Flehens seiner Mutter rekrutieren und zieht stolz in den Kampf. Als ihn der strenge Kommandant vorerst nicht beim Einsatz dabeihaben will, beginnt für Florja dennoch die wahre Tortur: Nach einem Bombenangriff und der Zerstörung des Lagers schlägt er sich erst mit der gleichaltrigen Glascha durch den Wald durch und kehrt schließlich in sein Heimatdorf zurück, nur um zu erkennen, dass seine gesamte Familie von den Nazis ausgelöscht wurde. Er wird Zeuge eines grausamen Massakers zu werden, bei dem die Besatzer hunderte Menschen in eine Scheune pferchen und diese anzünden. All das spiegelt sich im von den Gräuel gezeichneten Gesicht Florjas wider, das innerhalb kurzer Zeit um Jahrzehnte gealtert scheint und aus…

Ursprünglichen Post anzeigen 505 weitere Wörter