Michael Douglas (* 25. September 1944 in New Brunswick, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Oscar-, Golden-Globe sowie Emmy-Preisträger.

Er zählt zu den bedeutensten Hollywood-Schauspielern der letzten Jahrzehnte, und gewann 1988 für seine Paraderolle als gieriger Finanzhai („Greed is good“) Gordon Gecko in Oliver Stones Meisterwerk „Wall Street“ den Oscar als bester Hauptdarsteller.

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Der Sohn von Filmikone Kirk Douglas und Diana Dill begann seine Karriere als Schauspieler in den 60-ern im Fernsehen, bevor in den 70-ern, z.B. in Michael Crichtons „Coma“ die ersten Filmrollen anstanden.

Der große Durchbruch kam in den 80-ern mit Filmen wie „Wall Street“ oder „Eine verhängnisvolle Affäre“, in den 90-ern folgten kommerzielle Erfolge wie „Basic Instinct“, „Falling Down“, „Hallo, Mr. President“ und „The Game“.

Wiederholt spielte Douglas getriebene „Macho-Typen“, „larger-than-life“-Persönlichkeiten, die sich selbst und andere durch ihren Egoismus und oft unkontrollierte Emotionen in Gefahr bringen (zu sehen z.B.in „Wall Street“, „Black Rain“, oder „Basic Instinct“).

„Traffic“ und „Die Wonder Boys“ im Jahr 2000 etablierten Douglas endgültig als Superstar.

Nach einer überstandenen Zungenkrebs-Erkrankung 2010 kehrte Douglas 2011 wieder vor die Kamera zurück, und erhielt umgehend den „Golden Globe“ für „Liberace“, ein Bio-pic von Steven Soderbergh.

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In den letzten Jahren trat er vermehrt auch in „leichteren“ Filmen und Komödien wie dem amüsanten „Last Vegas“ und „Das grenzt an Liebe“ auf.

 Oscar-Rede:

 

5-film-Watchlist:

„Coma“, 1978

„Wall Street“, 1987

„Basic Instinct“, 1992

„Traffic“, 2000

„Last Vegas“, 2013

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