Viggo Mortensen begibt sich von vor der Kamera hinter die Kamera: Mit dem Vater-Sohn-Drama „Falling“ gibt der dänisch-amerikanische Schauspieler demnächst sein Regiedebüt. Mortensen, der auch selbst das Drehbuch schreibt, ist zudem als Produzent und als Hauptdarsteller an Bord.

In der vergangenen Jahren war Mortensen zu einem der gefragtesten Charakterdarsteller Hollywoods gereift. Besonders in den gemeinsamen Arbeiten mit David Cronenberg („A history of violence“, „Eastern Promises“ und in „A dangerous method“ als Sigmund Freud) lieferte er Meisterleistungen ab.

In „Falling“ porträtiert er einen Mann, der mit seinem schwulen Partner und der gemeinsamen Adoptivtochter in Kalifornien lebt. Dort wird er mit der konservativen Welt seines Vaters konfrontiert, als dieser vom Land nach Los Angeles umzieht. Auch  Sverrir Gudnason, der in dem Sportlerdrama „Borg/McEnroe“ eine der Entdeckungen im Filmjahr 2017 war, wo er die Rolle des Tennisspielers Björn Borg spielte, übernimmt einen Part in „Falling“.

Mortensen wurde zuletzt 2017 für seine Hauptrolle in „Captain Fantastic“ für einen Oscar nominiert. Zuletzt spielte er eine Hauptrolle in der Filmbiografie „Green Book“ unter Regie von Peter Farrelly, die überraschend den Hauptpreis beim Filmfestival in Toronto abstauben konnte.

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