Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

von Cliff Brockerhoff

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, und so begibt es sich, dass auf jedes hoffentlich erfüllte Leben irgendwann der Tod folgt und unserer irdischen Existenz ein ebensolches Ende bereitet. In uns vertrauten Kulturkreisen wird dieses mit einer Bestattung zelebriert, die nunmehr auf verschiedenste Art und Weise vonstattengehen kann. In der jüdischen Religion wird davor eine sogenannte Totenwache abgehalten, bei der mittels Gebeten der/die Verstorbene vor bösen Geistern beschützt werden soll und welche, der Titel nimmt es vorweg, die zentrale Prämisse von „The Vigil – Die Totenwache“ darstellt.

Im Mittelpunkt steht dabei Jakov, ein junger Mann in der Blüte seines Lebens. Doch statt Karriere und Familienplanung voranzutreiben, plagt sich Jakov mit seiner eigenen Vergangenhei, und anstatt den Blick nach vorne zu richten, gibt er sich seinen inneren Dämonen hin, die er zeitweise nur mittels Medikation vertreiben kann. Kein Wunder also, dass Jakov auch finanziell nicht…

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