„Black Widow“-Star Scarlet Johansson reichte gestern im Rechtsstreit mit Disney in L.A. eine Klage wegen Vertragsbruch ein, wie mehere US-Medien berichten. Sie richtet sich gegen die gleichzeitige Veröffentlichung des Marvel-Films im Kino und bei der Streamingplattform Disney +. Dieser zeitgleiche Start habe gegen Vertragsabsprachen verstoßen, denn ihr sei eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden, ihr Verdienst basiere auf den Kinoeinnahmen.

„Black Widow“ war am 9.7. gleichzeitig in den US-Kinos und auf der Disney-Streamingplattform erschienen: Der Mega-Konzern will nicht auf die Einnahmen verzichten, da sich das Modell der Online-Veröffentlichung zu Lockdown-Zeiten gerechnet hatte und vor Allem über die „exclusive contents“ zusätzliche Einkünfte in die Kassen spülte.

In einer ersten Stellungnahme wehrt sich Disney gegen die Vorwürfe: Die Klage sei unbegründet, der „Vertrag von Frau Johansson wurde vollständig erfüllt“ heißt es dort. (ck)

Bild: AP/Invision/Vianney Le Caer

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