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Wirtschaftlich betrachtet beschreibt das sogenannte Extremumprinzip die Relation zwischen Aufwand und Ertrag. Mit möglichst wenig Einsatz soll möglichst viel Gewinn generiert werden. Dass das bisweilen nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand. Und doch beschreibt es, zumindest überspitzt, die Devise von „Das letzte Land“, den Regisseur Marcel Barion liebevoll als „No Budget Produktion“ bezeichnet, die über viele Jahre hinweg mittels Crowdfunding und viel Arbeit das Licht der Welt erblickte und nun schon auf zahlreichen Festivals dem großen Publikum dargeboten wurde.

von Cliff Brockerhoff

Es hätte wahrlich Genres gegeben, die leichter zu bespielen sind. Gerade bei der Science-Fiction gibt es bereits zahlreiche Meisterwerke, und insbesondere in der jüngeren Vergangenheit fanden sich beispielsweise mit „Arrival“ oder „Ad Astra“, um nur zwei davon zu benennen, auch immer wieder fantastische Beiträge ebenjener Gattung. Rein formell erinnert „Das letzte Land“ dabei mehr an letzteren und widmet sich tendenziell eher der Suche nach sich…

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