Ab heute: Staffel 2 auf Netflix. Die Kritik zur ersten Staffel hier zum Nachlesen.

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Der Ausdruck „too good to be true“ beschreibt Dinge, die einfach zu gut sind, um wahr zu sein; auf die neue Netflix-True Crime-Dokuserie „Tiger King“ (bei uns unter dem Titel „Großkatzen und ihre Raubtiere“ auf Netflix zu sehen) trifft wohl eher die Beschreibung „too bad to be true“ oder „too mad to be true“ zu, zumindest in Bezug auf die dort präsentierten Inhalte und Charaktere. Was hingegen die Qualität der 7-teiligen Serie betrifft, ist erstere Beschreibung durchaus adäquat. Die aberwitzige Doku hat vor allem in den USA einen regelrechten Hype ausgelöst, der nun langsam auch zu uns herüberschwappt – und das völlig zurecht.

von Christian Klosz

„Gay, gun loving redneck“

„Tiger King“ porträtiert mehrere Großkatzen-Züchter in den USA, allesamt unfassbare Exzentriker, die in irgendeiner Form mit dem selbtsernannten Tigerkönig Joe Schreibvogel aka Joe Exotic in Verbindung stehen. Dieser larger than life – Charakter wird im Film als gay, gun-loving, drug…

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