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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

John Grisham lieferte, vor Allem in den 1990-ern, mehrfach Vorlagen für gelungene Gerichts-Thriller. Nach „Die Firma“, „Der Regenmacher“, „Der Klient“ oder „Die Akte“ konnte man bereits vom „Grisham-Film“ sprechen, große Regisseure wie Sidney Pollack, Francis Ford Coppola oder Alan J. Pakula versuchten sich daran, die durchwegs erfolgreichen Bücher des ehemaligen Anwalts, der wusste, wovon er schrieb, auf die Leinwand zu bringen.

Gleich zweimal war es Joel Schumacher vergönnt, am Regiestuhl Platz zu nehmen, „Die Jury“ zählt dabei zu den heftigsten, emotional bewegendsten und intensivsten Grisham-Verfilmungen, und kann inzwischen überhaupt als Justizfilm-Klassiker genannt werden.

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Jake Brigance (Matthew MacConaughey), ein junger, erfolgreicher „Sunnyboy“ aus dem Süden der USA, der bisher keinen Fall als Anwalt verloren hat, wird vom schwarzen Carl Lee Haley (Samuel L. Jackson) mit dessen Verteidigung beauftragt: Haley tötete zwei „Rednecks“, die seine Tochter gewaltvoll missbraucht hatten, und wartet deshalb auf seine Verurteilung. Brigance, ein Idealist, der sich den klassischen…

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