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Ulrich Seidl mit „Rimini“ im Berlinale-Wettbewerb

Rimini Ulrich Seidl Berlinale

Österreich ist im Wettbewerb der Berlinale 2022 vertreten: „Rimini“, der neue Spielfilm von Ulrich Seidl, wird im Hauptwettbewerb um den Goldenen Bären uraufgeführt.

Inhalt: Richie Bravo, einst ein gefeierter Schlagerstar, jagt im winterlichen Rimini seinem verblichenen Ruhm hinterher. Mit Auftritten vor Bustouristen und Liebesdiensten an weiblichen Fans finanziert er seinen ausschweifenden Lebensstil zwischen Dauerrausch und Spielsucht. Als eines Tages seine erwachsene Tochter vor ihm steht und das Geld einfordert, das er ihr nie gegeben hat, beginnt seine Welt zu kollabieren. Währenddessen zieht sein greiser, an Demenz erkrankter Vater in einem österreichischen Pflegeheim die immer gleichen Kreise. (Quelle)

Die Berlinale wird trotz explodierender Corona-Zahlen als Präsenz-Veranstaltung stattfinden, für das Publikum wie für Pressebesucher wird es unverständlicherweise keine Möglichkeit geben, die Filme in anderer Form (online wie etwa 2021) zu sehen. Ob die riskante Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Film plus Kritik berichtet auch heuer, aber wegen der erwähnten Bedingungen in abgespeckter Form von dem Festival. (ck)

Bild: (c) Ulrich Seidl Filmproduktion

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