Zum Kinostart am 7.4.:

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film, Kino & TV

Nach dem 2018 erschienenen Western-Krimi „Sisters Brothers“ mit Joaquin Pheonix und Jake Gyllenhaal, richtet sich der französische Regisseur Jacques Audiard mit seinem neuen Werk „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ tonal und stilistisch wieder neu aus, und kreiert einen Film, der gegensätzlicher kaum sein könnte. Die ländliche Weite von Oregon weicht der städtischen Enge von Paris, und statt einer historisch verankerten Goldgräbergeschichte widmet sich Audiard einer modernen Erzählung über junge Menschen, die zwischen Verpflichtung und Freiheit, Stabilität, sich selbst und die Liebe suchen. Basierend auf kurzen Comicgeschichten vom New Yorker Cartoonisten Adrian Tomine, entwickelte Audiard gemeinsam mit Céline Sciamma („Porträt einer jungen Frau in Flammen“) und Léa Mysius („Ava“) eine einfühlsame und stimmungsvolle Liebesgeschichte, die im Wettbewerb von Cannes lief, auf dem Filmfest Hamburg seine Deutschlandpremiere feierte und dort mit dem Arthouse Cinema Award ausgezeichnet wurde.

von Madeleine Eger

Émilie (Lucie Zhang) sucht für ihre Wohnung im Pariser Stadtviertel Les…

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