Genau heute vor einem Jahr ging der erste Beitrag auf dieser Website online: Eine Kritik zu Brian de Palmas „The Fury„. Seither ist viel passiert. Anfang war die Seite lediglich als „persönliches Portfolio“ gedacht, um einige Filmkritiken zu sammeln und online verfügbar zu machen. Und der Name „Film plus Kritik“ stand auch nicht nicht fest.

Nachdem aber die ersten Beiträge, vor Allem in den Social Medias, auf messbaren Zuspruch stießen, entwickelte sich die Sache weiter: Neben Kritiken gab es erstmals auch Listen (wie z.B. Summer feeling ~ best summer films), ab Herbst 2017 erste Gastbeiträge von mehreren Autoren. Dazu kamen neue Features und Kategorien („Film der Woche“), erste „News“-Beiträge und mit der Zeit auch immer mehr aktuelle Kritiken.

Ab Ende 2017 ging es wirklich rund: Wir konnten unser Team auf 3 regelmäßige Autoren „aufstocken“ (neben meiner Wenigkeit sind das Valerian Happenhofer und Cliff Brockerhoff), dazu kamen weitere Gastautoren und Mitarbeiter, die unregelmäßig mithelfen. Seit Anfang 2018 wurde uns von vielen (im Grunde von fast allen 😀 ) Filmverleihen in Österreich der Pressezugang zu Filmvorführungen ermöglicht, was die Arbeit natürlich erleichtert, und es uns erlaubt, von neuen Filmen schon vor offiziellem Filmstart zu berichten.

Hinzu kam zuletzt ein Bericht von den „Breitenseer Lichtspielen“ und eine Kooperation mit dem Filmcasino, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken möchten. In der kommenden Woche berichten wir erstmals live von einem großen Filmfestival, der Diagonale in Graz.

Die „Idee“ hinter Film plus Kritik, die sich erst im Lauf der Zeit herauskristallisierte, ist im Grunde folgende: Durch das Medium „Internet“ ist es heute leicht wie nie, selbst zu publizieren. Das ist einerseits gut, da „demokratisch“, und ermöglicht freies Publizieren ohne große „Connections“ zu klassischen Medienhäusern. Andererseits geht dadurch vieles an publizistischer Tradition verloren, durch das Fehlen klarer „Regeln“ für Texte findet man nicht nur „hochqualitativen Content“ in Internet. Viele (junge) Leute lesen aber nur mehr online, und die „Hoffnung“ von Film plus Kritik ist es, Leser für „klassische“ Filmkritik, wie sie in Feuilletons von Zeitungen zu finden ist, im Medium Internet zu begeistern – und dadurch ihre Liebe zum Film zu entfachen oder zu befeuern.

Wir danken jedenfalls allen Lesern, die uns bisher unterstützt haben, und hoffen, dass ihr uns weiter treu bleibt. Und hoffen natürlich, auch in Zukunft zusätzliche Leser gewinnen zu können, die die Liebe zum Film mit uns teilen.

Auf ein gutes, nächstes Jahr, und fröhliches Lesen – und Schauen 🙂

Christian Klosz, Gründer und Chefredakteur „Film plus Kritik“

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