Freddie Mercury is alive!

…zumindest auf den Kinoleinwänden ab kommenden Winter. Nach einigen Verzögerungen ist es so weit: Mit „Bohemian Rhapsody“ kommt nun endlich der langersehnte Film über die Kult-Band Queen und ihren legendären Frontman Freddie Mercury ins Kino. In der Hauptrolle ist „Mr. Robot“-Schauspieler Rami Malek sehen, in den österreichischen Kinos startet der Film am 27. Dezember 2018  31.Oktober.


zu unserer Kritik des Films gehts HIER: „Bohemian Rhapsody“ – Kritik


In dem biografischen Filmdrama wird der britischen Rockband Queen Tribut gezollt. Es wird die Bandgeschichte, die Zeit ihrer Formierung im Jahr 1970, bis hin zu dem unvergesslichen Live-Aid-Konzert 1985 behandelt. Die Band lieferte einen Charthit nach dem anderen, doch abseits der Bühne litt besonders Leadsänger Freddie Mercury unter seiner innerlichen Zerrissenheit, und bekennt sich später offen zu seiner Homosexualität. Nach dem gescheiterten Versuch einer Solo-Karriere kommt die Band 1985 wieder zusammen, um einen der grandiosesten Live-Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen. Mercury war zu diesem Zeitpunkt bereits HIV-positiv und starb sechs Jahre später im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen der Erkrankung.

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© 2018 Twentieth Century Fox
Rami Malek (Freddie Mercury) and Gwilym Lee (Brian May). Photo Credit: Alex Bailey.

Vor kurzem wurde der finale Cast der vier Queen-Mitglieder bekannt gegeben: Rami Malek spielt, wie gesagt, Freddie Mercury, Gwilym Lee („Jamestown“) tritt als Gitarrist und Sänger Brian May auf, Ben Hardy („X-Men: Apocalypse“) stellt Schlagzeuger Roger Taylor dar und Joe Mazzello („The Social Network“) den E-Bassisten John „Deacy“ Deacon. Mercurys lebenslange Gefährtin Mary Austin wird von Lucy Boynton („Murder on the Orient Express“) gemimt. Zum Cast stoßen des Weiteren „Game of Thrones“-Darsteller Aiden Gillen als John Reid, Queen-Manager von 1975 – 1978, und Tom Hollander („Solange ich atme“) als Jim Beach, Queens Langzeit Manager seit 1978.

Selten gab es bei einem Film bereits im Vorhinein so viele Änderungen und Unstimmigkeiten: Bereits 2006 war das erste Mal die Sprache von einem „Queen-Film“, allerdings ließen diverse „künstlerische Differenzen“ unter den Beteiligten nicht lange auf sich warten. Nachdem das Gerüst für den Plot stand, wurde nach den passenden Darstellern gesucht. 2013 war noch Schauspieler und Komiker Sascha Baron Cohen („Borat“) für die Rolle des Freddie Mercury vorgesehen, Cohen verließ allerdings das Projekt aufgrund von Unstimmigkeiten mit den noch lebenden Bandmitgliedern. Im Dezember 2017 wurde dann Regisseur Bryan Singer („X-Men: Apocalypse“) entlassen, nachdem er tagelang nicht am Set erschienen war. Singer wird nun durch Dexter Fletcher ersetzt, dieser konnte bereits 2013 mit dem Musikfilm „Sunshine on Leith“ Erfahrung im Musikfilm-Genre sammeln.

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Musikproduzenten bei diesem Film werden keine geringeren als die beiden noch lebenden Queen-Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor sein, um so die Musik von Queen möglichst authentisch auf die Leinwand zu bringen. Das Drehbuch kommt von Justin Haythe („Red Sparrow“), Graham King, Jim Beach und Bryan Singer. Als ausführende Produzenten fungieren Denis O’Sullivan, Arnon Milchan und Jane Rosenthal. Im Namen von 20th Century Fox betreut Kira Goldberg das Projekt.

Produzent Graham King äußert auf jeden Fall seine Begeisterung für das Projekt: „Freddie Mercury ist eine Legende und die Vollkommenheit, mit der Rami Malek sich in diese Ikone verwandelt, zeigt, dass er die perfekte Wahl für den Part war. Nicht zuletzt wegen Ramis herausragendem Talent […] bin ich außerordentlich gespannt darauf mitzuerleben, wie die unvergleichliche Geschichte von Freddie Mercury und Queens legendäre Songs in „Bohemian Rhapsody“ zum Leben erweckt werden.“ 

Vorab findet ihr hier den ersten Trailer zum Film und den namengebenden Song „Bohemian Rhapsody“:

von Kathleen Kahler

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