Wie jedes Jahr honorierte das „American Film Institute“ kürzlich die aus seiner Sicht 10 besten, bedeutendsten und wichtigsten Filme des Jahres („culturally and artistically representative of the year’s most significant achievements in the art of the moving image“). Im Unterschied zu anderen vergleichbaren Filmpreisen ehrt das AFI nicht einzelne Filme in diversen Kategorien, sondern 10 Filme, die gleichwertig nebeneinander stehen.

Die gesamte Liste Lautet wie folgt:

Zusammen mit anderen, bereits verlautbarten Nominierungen lassen sich inzwischen einige klare Favoriten für weitere Filmpreise wie die Oscars ausmachen: Aus der Kategorie „Unterhaltungsfilm“ sollte „Black Panther“ gute Chancen auf den einen oder anderen Preis, oder auch weitere Nominierungen in Hauptkategorien haben. Als „sichere Bank“ kann man inzwischen wohl „Green Book“ und „A Star Is Born“ bezeichnen, „The Favourite“ wird wohl auch mit einigen Nominierungen bei den Oscars rechnen dürfen.

Als (gewichtige) „Außenseiter“ gehen „BlacKkKlansman“ und „First Reformed“ ins Rennen, ersterer wurde bei den „Independent Spirit Awards“ und vom „National Board of Review“ übergangen, dafür mehrfach für den „Golden Globe“ nominiert, zweiterer wurde dafür bei den „Globes“ ignoriert; vom American Film Institute wurden beide – zurecht – als beste Filme des Jahres nominiert.

Eher überraschend keine Nennung erhielt die Polit-Satire „Vice“, die eben bei den Golden Globe-Nominierungen groß abräumen konnte – und der neue Damien Chazelle-Film „First Man“, der bisher überhaupt bei allen Awards ignoriert wurde.

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