Wie wir vor kurzem berichteten, sollte im November der von der FPÖ beauftragte HC Strache-Film ins Kino kommen: Der Dreh begann noch vor Bekanntwerden der Ibiza-Affäre, bis vor wenigen Wochen war aber weiterhin geplant, den Film ins Kino zu bringen. Dann kam die NR-Wahl, der Bruch der FPÖ mit Strache – und nun steht man vor einem Scherbenhaufen: Der Film soll so gut wie fertig sein, laut FPÖ ist aber keine Veröffentlichung angedacht. Die Partei bleibt auf den Kosten sitzen.

Laut Brancheninfos soll die FPÖ den „Image-Film“ für Strache bezahlt haben – mit Steuergeld: Von mehreren hundertausend Euros ist da die Rede.

Der Regisseur des Films, Gabriel Baryilli, bestätigte gestern im „Report“ den Vertrag mit der FPÖ, und auch, dass er das Geld bereits erhalten habe. Für einen Film, der vermutlich nie zu sehen sein wird. (Red.)

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