Heute Abend in der deutschsprachigen Free-TV-Premiere um 20:15 auf ORF 1:

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

„Three Billboards outside Ebbing, Missouri“, der Film mit dem sperrigen, komplizierten Titel, war der große Abräumer bei den „Golden Globes“ – und das nicht unüberraschend: Bester Film, Bestes Drehbuch, dazu zwei Darstellerpreise, Regisseur McDonagh konnte vollauf zufrieden sein. Rechtfertigt der Film nun seinen momentanen „Hype“, das Prädikat „Film des Jahres“?

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Im Kern ist „Three Billboards“ eine Provinz-Groteske, eine schräge Satire voll schwarzem Humor, die aber durchaus auch ernste, „emotionale“ Szenen enthält, ebenso wie brutale Sequenzen voller Blut und Gewalt; ein wilder Genre-Mix also, der sicher nicht jedermanns Sache ist, nicht sein kann – und auch gar nicht sein will.

McDonagh schickt seinen Ensemble-Cast (allen voran: Frances McDormand, Sam Rockwell und Woody Harrelson) durch eine Tour de Force voller Wut, Hass, Rache, kleiner und großer Tragödien, in denen aber auch der (schwarze) Humor nicht zu kurz kommt. Alle Charaktere des Films sind auf die eine oder andere Weise…

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