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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

In einer heruntergekommenen Kiezkneipe, in der der Tag niemals anbricht und der Schnapsvorrat niemals ein Ende nimmt, geben sich gescheiterte Existenzen die Klinke in die Hand; und sich selber regelmäßig die Kante. Zwischen leichten Mädchen und hartem Fusel erfüllen dichte Rauchschwaden das Ambiente, beschallt von alkoholgeschwängerten Lebensweisheiten und den Musikstücken vergangener Tage. Mittendrin: Fritz Honka, von allen nur „Fiete“ genannt. Ein unauffälliger Typ, und nebenbei einer der berüchtigtsten Serienmörder Deutschlands.

Besagtes Lokal hört auf den Namen „Der Goldene Handschuh“ und ist zugleich Namensgeber von Fatih Akins neuem Film, der auf einem Roman von Heinz Strunk basiert. Es ist einer von zwei Schauplätzen des Films und der Ort, an dem Honka zwischen 1970 und 1975 auf Beutejagd ging. Als eines von 10 Kindern zog es den gebürtigen Sachsen einst in nördliche Gefilde, wo er sich dem Alkohol hingab und allmählich zu dem Monster mutierte, als das er in die Kriminalgeschichte einging…

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