Ab 18.6. im Kino!

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Mit „Die Migrantigen“ schuf Regisseur Arman T. Riahi 2017 einen der witzigsten, klügsten und unterhaltsamsten österreichischen Filme der letzten Jahre. Aus eigener Erfahrung: Der wird auch nach mehrfachem Sehen nicht schlechter, und das schaffen nur wenige. Mit „Fuchs im Bau“ legt er nun seinen nächsten Film vor, der die diesjährige Diagonale eröffnen durfte und am 18.6. auch regulär im Kino startet. Während weltanschauliche Zugänge und der Blick, mit dem Riahi auf die Gesellschaft schaut, gleich bleiben, herrscht eine gänzlich andere Tonalität: Das Werk ist ein intensives Sozialdrama in dunklen Farben, das die Zustände – und vor allem die Menschen – in Jugendhaftanstalten in den Fokus nimmt.

von Christian Klosz

Die Ausgangslage: Der neue Gefängnislehrer Fuchs (solide: Alexandar Petrovic) soll die alte Häsin Berger (großartig: Maria Hofstätter) ablösen – denkt zumindest er, denn die „graue Eminenz“ des Jugendgefängnisses in Wien will so leicht ihren Platz nicht räumen. Zu Beginn degradiert sie…

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