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Wenn man heutige Horror-Regisseure nach ihren Einflüssen befragt, fällt ein Name regelmäßig: David Cronenberg. Der vielfach preisgekrönte Kanadier erschuf alleine in den 1980er Jahren mit „Scanners“, „Die Fliege“ oder „Videodrome“ drei absolute Klassiker und gilt bis heute als Mitbegründer des sogenannten „Body Horror“. In den letzten Jahren hat sich seine Ausrichtung geändert, doch es gibt Hoffnung für Anhänger seiner älteren Stoffe. Diese hört auf den Namen Brandon und ist zufälligerweise der Sohn der kanadischen Koryphäe.

von Cliff Brockerhoff

Mit gerade einmal 40 Jahren hat der Sprössling bis dato drei Kurzfilme und zwei Langfilme kreiert, wobei sein letztes Erzeugnis dazu führen könnte, dass Brandon aus dem Schatten seines Vaters hervortreten kann. „Possessor“, so der Name seines aktuellen Werkes, verbindet gekonnt die Stärken älterer Klassiker mit frischen, neuen Ideen, lässt sich aber aufgrund seiner außergewöhnlichen Inszenierung anfangs nur schwer packen. Grundsätzlich erzählt der Film die Story von Tasya, die mittels neuartiger…

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