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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Die Psychologie beschreibt ein Déjà-vu als sogenannte „Erinnerungstäuschung, bei der der Eindruck entsteht, gegenwärtig Erlebtes bereits in gleicher Weise erlebt zu haben“. Für manche reiner Zufall, für andere wiederum der unbestreitbare Beweis für die Reinkarnation. Ein streitbares Thema, doch eines kann wohl ohne Zweifel konstatiert werden: wir alle kennen das Gefühl und haben schon einmal in ein Gesicht geschaut, das uns auf seltsame Weise bekannt vor kommt.

von Cliff Brockerhoff

So ergeht es auch Maja, einer rumänischen Immigrantin, die den zweiten Weltkrieg samt tragischem Verlust ihrer Schwester miterleben musste, nun allerdings ein behütetes Leben in einem amerikanischen Vorort genießt. Dieses gerät aus den Fugen als sie einen Mann trifft, der einem ihrer Peiniger von einst zum verwechseln ähnlich sieht. Nur Zufall? Über Gesprächsfetzen erfahren wir davon, dass dies augenscheinlich nicht die erste Entwicklung dieser Art ist – doch der Auswuchs ist neu, denn Maja belässt es nicht bei der…

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