Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Im Zuge der #metoo-Bewegung kamen zahlreiche, meist männliche Hollywood-Stars unter Verdacht. Gegen manche gab es ganz konkrete, belegbare Vorwürfe, gegen andere schwer nachzuweisende Anschuldigungen, auch reichte die Palette von „sexuellem Missbrauch“ und „Nötigung“ bis hin zu „Belästigung“ oder „Sexismus“. Inzwischen, einige Jahre danach, zeigen sich die Probleme solcher über Social Media geführter Kampagnen: Einer der ersten Angeklagten – und einer der Fälle, in denen man von glasklaren Indizien ausging -, Bill Cosby, wurde inzwischen wieder freigelassen. Andere, denen man juristisch zwar nichts nachweisen konnte, haben inzwischen ihr Standing und Jobs in Hollywood trotzdem verloren wie Kevin Spacey.

Ein Sonderfall ist jener Johnny Depps, der sich als besonders verworrene Angelegenheit darstellt: Seine Beziehung mit Amber Heard dürfte jedenfalls toxisch gewesen sein, für beide Parts. Wer nun der „Urheber“ des Übels war, lässt sich von außen nicht beurteilen. Gerichtlich wurde Depp jedenfalls nicht verurteilt, gegen ihn liegen auch keine anderen…

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