Neu auf Netflix!

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

von Cliff Brockerhoff

In Zeiten von neu aufgelegten Remakes, unzähligen Fortsetzungen und gnadenlosen Franchise-Ausweitungen erfordert es eine gehörige Portion Mut sich von der Masse abzuheben, eben nicht bereits bekanntes Material neu aufzuarbeiten, sondern etwas völlig eigenes zu kreieren, mit dem immer auch die Gefahr einhergeht, dass es den Zuschauer vor den Kopf stößt und wenig Anklang findet. Zwei Männer, die genau diese Courage aufbrachten, hören auf die Namen Lorcan Finnegan und Garret Shanley, ihrerseits als Regisseur und Drehbuchautor bei „Vivarium“ tätig, dem diese Kritik gewidmet wird. Doch was genau macht diesen Film so besonders?

Dies zu umschreiben ohne zu viel preis zu geben erweist sich als schwieriges Unterfangen, profitiert das Werk doch insbesondere von seiner Mystik, die es sich lange aufrecht erhält und die es schafft den neugierigen Betrachter bis zum Ende an den Bildschirm zu fesseln. Zu sehen gibt es dort das junge Paar Gemma und Tom, die offensichtlich…

Ursprünglichen Post anzeigen 591 weitere Wörter