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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film, Kino & TV

Diesmal in der Filmothek:Ein wahrer 80´s – Klassiker, nämlich „Scarface“ von Brian de Palma aus dem Jahre 1983. An sich ein Re-Make eines Gangster-Klassikers aus den 30-ern, erlangte der Film inzwischen Kult-Status. Bemerkenswert ist neben der Brutalität und Rohheit des Films vor Allem Al Pacinos Darstellung als Tony Montana.

Der Film basiert auf einem Drehbuch von Oliver Stone („Wall Street“, „JFK“), der vor seiner Regie-Karriere in diesem Bereich reüssierte. Gedacht war „Scarface“ stets als politischer Film, als Kapitalismuskritik. Wie meist bei Stone wird die Kritik nicht oberflächlich moralisierend vorgetragen, sondern über die Beschreibung dessen, was den Kapitalismus ausmacht, wozu er führt: Tony Montana ist ein Flüchtling aus Kuba, der in den USA eine neue Chance sucht. Schnell kommt er auf den Geschmack der Gier, des „Immer-mehr-Wollen“: Geld, Kokain, Macht – „The World is yours“ wird das neue Motto.

Brian de Palma hält sich mit seiner Regie auffällig zurück, überlässt dem…

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