Die Film- und Medienstiftung NRW gab gestern bekannt, zehn Abschlussfilme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und der FH Dortmund zu fördern. Unter den geförderten Projekten findet sich auch der Dokumentarfilm „51 qm“, der das Leben von Long Covid– und ME/CFS-Betroffenen porträtiert.
In der Aussendung der Stiftung heißt es dazu: „Die ausgewählten Projekte erzählen eindrucksvolle Geschichten von Selbstfindung, Herkunft, Krankheit, Verlust, Solidarität und Liebe, die auf besondere Art und Weise zeigen, mit welcher Sensibilität und filmischen Kraft der Nachwuchs in NRW gesellschaftliche Themen unserer Zeit aufgreift.“
„51 qm“ gibt Einblicke in das Leben mit Long Covid und ME/CFS
Über das Projekt heißt es: „Der Dokumentarfilm „51 qm“ gewährt einen eindringlichen Einblick in das Leben mit Long Covid und ME/CFS. Einst aktiv im sozialen Bereich und filmisch engagiert, ist sie heute auf 51 Quadratmeter Wohnraum beschränkt. Der Film zeigt die körperlichen und seelischen Herausforderungen dieser unsichtbaren Erkrankungen, darunter extreme Erschöpfung, Reizempfindlichkeit und Isolation. Animierte Traumsequenzen stehen im Kontrast zur Schwere des Alltags und eröffnen einen Raum für Hoffnung. „51 qm“ thematisiert nicht nur den persönlichen Kampf, sondern auch die systematische Vernachlässigung von Betroffenen durch Politik und Gesellschaft.“
Bei dem Werk handelt es sich um einen Abschlussfilm der FH Dortmund. Die Regisseur/innen sind Michael Aldick und Kübra Kenger. Wann „51 qm“ gedreht wird und wann/wo er erscheinen wird, ist bisher noch nicht bekannt. (red)
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Titelbild: Symbolbild / (c) pexels
