Ein kleines B-Movie, das mehr zu bieten hat als es auf den ersten Blick scheint: „Damaged“ mit Samuel L. Jackson und Vincent Cassel ist seit 26.1.2026 auf Netflix zu sehen – und hat sich direkt auf die vorderen Plätze der Charts gesetzt.
„Damaged“ – Kritik
Seit dem Tod seiner Partnerin säuft Detective Dan Lawson (Samuel L. Jackson) aus Chicago wie ein Loch, schafft es aber trotzdem irgendwie, seinen Job zu behalten. Besonders fasziniert ist er von okkulten Serienmördern, auch seine Geliebte fiel einem solchen zum Opfer, gefasst wurde der aber nie.
Als es in Schottland mehrere Morde gibt, die dem selben Schema folgen, wird Lawson zu Hilfe gerufen. Gemeinsam mit dem lokalen Detective Boyd und seinem Ex-Partner Bravo (Vincent Cassel) macht er sich auf die Jagd …
Generisches Serienkiller-B-Movie? Danach klingt der Plot von „Damaged“, und irgendwie ist der Film das auch. Und trotzdem mehr als das. Das liegt zum einen an der absolut überzeugenden Leistung von Samuel L. Jackson. Zum anderen an einem verworrenen, Twist-reichen Plot, der im Finale noch einmal alles durcheinander würfelt. Klassiker wie „Sieben“ oder die „Hannibal“-Verfilmungen erreicht der Film natürlich nicht, aber wer Serienkiller-Thriller dieser Art mag und allgemein vom Morbiden fasziniert ist, sollte sich auch bei „Damaged“ gut unterhalten. (Christian Klosz)
Bewertung
(63/100)
Bild: (c) Lionsgate

Klingt gut. Gleich mal vormerken. 🙂