• „Blackhat“ – Michael Mann

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why bad:

Mann scheint hier seine vorherigen Großtaten wie „Miami Vice“ oder „Heat“ simpel und einfach kopieren zu wollen, das Sujet des Films bleibt über die gesamte Dauer nicht erkennbar. Mann ist zwar bekannt dafür, seine Filme oft nach selben Schemata ablaufen zu lassen. Hier ist aber nichts eigenständiges, neues erkennbar – wirkt wie ein Kopie einer Kopie.

Für einen Top-Regisseur wie Michael Mann ist das dann doch etwas zu wenig.

  • „New York, New York“ – M. Scorsese

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„New York, New York“ fehlt ein roter Faden, Struktur, und so etwas wie eine klare Linie. Die Geschichte ufert mehrfach aus, was vermutlich bedingt ist durch die gut überlieferten exzessiven Improvisations- (bzw. Drogen- und Sex-) Orgien am Set.

Zum Glück kann man „New York, New York“ als Scorseses einzigen schlechten Film bezeichnen. Der Rest ist sehenswert.

  • „Mission to Mars“ – Brian de Palma

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why bad:

Optisch ist „Mission to Mars“ zwar teilweise ganz gelungen, die Story ist aber einfach zu absurd, und verliert sich in skurrilen Details. De Palma spielte zwar immer wieder gekonnt mit der Kamera, und, wie gewohnt, mit Ironie; doch hier geht´s etwas zu weit, um als Ironie durchzugehen. Nicht gelungen.

  • „Jersey Boys“ – Clint Eastwood

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Es gibt sicher üblere Filme, und für manch anderen Regisseur mag so ein belangloser, beliebiger Film wie dieser noch als „solide“ oder „gelungen“ durchgehen. Von der Filmikone Eastwood aber, dem Schöpfern von Kalibern und Klassikern wie „Gran Torino“ oder „Million Dollar Baby“ ist das aber etwas wenig.

  • „Revenge“ – Tony Scott

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why bad:

Tony Scott ist bekannt für seine elaborierten stilistischen Arbeiten, nicht selten leidet die story etwas darunter.

In „Revange“ aber gibt es so gut wie keine story, keine Substanz, and der sich die wunderbaren Bilder festhalten könnten. Es ist eine Abfolge von auf Hochglanz polierten Einstellungen, denen der innere Zusammenhalt fehlt.

  • „Contact“ – Robert Zemeckis

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Robert Zemeckis muss man mögen: Seine Filme haben durchgehend einen leicht schrägen Touch, und tendieren zu Kitsch. „Contact“ ist aber derart absurd konstruiert, besticht vor Allem durch üble Effekte und schlechtes Schauspiel, und einen penetranten missionarischen Unterton, der sich durch den gesamten Film zieht.

  • „Wo die Liebe hinfällt…“ – Rob Reiner

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why bad:

Es gibt gute romantische Komödien, es gibt gute leichte Filme, die unterhalten. „Wo die Liebe hinfällt“ ist aber so leicht und seicht, dass kaum etwas davon übrig bleibt. Denn Film hat man schon vergessen, 15 Minuten bevor er endet.

  • „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ – Peter Jackson

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why bad?

Peter Jackson ist mit der „Herr der Ringe“-Trilogie unbestreitbar ein Meilenstein gelungen. „Der Hobbit“ hatte von Anfang etwas den Geschmack einer Neuauflage mit Anlauf, eines „Bitte nochmal dasselbe“ – das kann nicht gut gehen.

Der letzte Teil ist arm an Handlung, und zeichnet sich durch v.A. computergenerierte Effekte aus, sodass man nach einer Weile in Kino unweigerlich das Gefühl hat, vor der Playstation zu sitzen – und nicht im Kinosaal.