Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Tim Burton brachte zuletzt mit „Big Eyes“ einen für ihn eher ungewöhnlichen Film heraus, der aber durchaus zu überzeugen wusste. Hier nun ein Rückblick auf einen seiner typischen Klassiker: „Edward mit den Scherenhänden“ (englischer Titel: „Edward Scissorhands“); ein wundervolles Kinder- und Erwachsenenmärchen, definitiv einer von Tim Burtons Besten, auf jeden Fall einer seiner bedeutenseten Filme, der den unverkennbaren „Burton-Stil“ zum ersten Mal in voller Pracht auf die Leinwand bannte.

Edward_und_sein_Erfinder

Edward (Johnny Depp) lebt alleine in einem düsteren Schloss, nachdem sein Erfinder und „Vater“ verstorben war, der seine menschenähnliche Pinoccio-Puppe nicht vollenden konnte, und die daher Scheren statt Händen trägt, was das Leben nicht unbedingt erleichtert. Dort findet ihn, einsam, alleine, traurig und verlassen, Peg Bogg (Dianne Wiest) die ihn in ihr Haus in die prüde, von Burton in Pastellfarben getunkte Vorstadt mitnimmt. Zuerst wird ihm dem „Fremden mit den Scherenhänden“ durchaus mit Skepsis begegnet, dann, langsam, mit Wohlwollen, und er…

Ursprünglichen Post anzeigen 303 weitere Wörter