15. “The Lion King”

Regie: Jon Favreau 
mit: Donald Glover, Beyoncé, Chiwetel Ejiofor, Seth Rogen, Billy Eichner
Inhalt: Die Story des Disney-Klassikers sollte bekannt sein, stilistisch und dramaturgisch wird sich Jon Favreau wohl an seinem vorherigen Disney-Remake „The Jungle Book“ orientieren, das ihm durchwegs gute Kritiken eingebracht hatte.
Kinostart: 19.7.2019

14. “Benedetta”

Regie: Paul Verhoeven 
mit: Virginie Efira, Lambert Wilson, Daphne Patakia, Charlotte Rampling
Inhalt: Meisterprovokateur Verhoeven dreht nach seinem gefeierten Comeback „Elle“ einen „lesbischen Nonnenfilm“: Im 17. Jahrhundert schließt sich eine Nonne, die behauptet, göttliche Visionen zu haben, einem italienischen Kloster an, und verliebt sich dort in eine andere Frau. Vereint die beiden Lieblingsthemen Verhoevens, Religion und Sex.
Kinostart: Premiere vermutlich in Cannes, Kinostart im Herbst

13. “The Mule”

Regie: Clint Eastwood
mit: Clint Eastwood, Bradley Cooper, Lawrence Fishburne u.a.
Inhalt: Der Film handelt von einem Kriegsveteranen in seinen 80-ern, der zum Kurier für ein mexikanisches Drogenkartell wird. Besonders beachtlich: Eastwood führte hierbei nicht nur Regie, sondern übernimmt auch die Hauptrolle. Es ist seine erste Filmrolle seit „Back in the Game“ im Jahr 2012, und die erste Rolle in einem vom ihm inszenierten Film seit „Gran Torino“ vor 10 Jahren. Neben Eastwood werden auch Bradley Cooper, Dianne Wiest und Lawrence Fishburne in „The Mule“ zu sehen sein.
Kinostart: 1.2.2019

12. “Ad Astra”

Regie: James Gray
mit: Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Ruth Negga, Donald Sutherland, Jamie Kennedy
Inhalt: Roy McBride (Pitt) soll zum Planeten Neptun reisen, weil dort sein Vater Clifford McBride 20 Jahre zuvor im Rahmen einer Weltraummission spurlos verschwunden war, als er sich auf den Weg machte, um Anzeichen außerirdischer Lebewesen zu untersuchen. Roy ist leicht autistisch, arbeitet aber mittlerweile selbst als Ingenieur für die NASA. Auf seiner anstehenden Mission will er die nie gelöste Frage aufklären, was damals mit seinem Vater geschah und warum die Mission scheiterte. – Die erste Filmrolle von Brad Pitt in fast 2 Jahren, in Nebenrollen sind die Hollywood-Ikonen Tommy Lee Jones und Donald Sutherland zu sehen.
Kinostart: 24.5.2019

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Brad Pitt in „Ad Astra“

11.“Jojo Rabbit”

Regie: Taika Waititi 
mit: Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Taika Waititi, Rebel Wilson, Stephen Merchant
Inhalt: Deutschland zu Zeiten der NS-Diktatur: Ein Junge, dessen „imaginärer Freund“ Adolf Hitler ist, entdeckt, dass seine Familie ein jüdisches Mädchen im Haus versteckt… Ein durchaus kontroversielles Sujet, dass sich „Thor: Ragnarok“-Regisseur Waititi hier für seinen neuen Film ausgesucht hat, der auf einem Roman von Christine Leunens basiert.
Kinostart: Vermutlich Ende 2019 zur Award-Season

10. “It: Chapter 2”

Regie: Andy Muschetti 
mit: Jessica Chastain, James McAvoy, Bill Hader, Isaiah Mustafa, Bill Skarsgård
Inhalt: In Teil 1 hielten die Kinder den Kampf gegen Pennywise für gewonnen. Fälschlicherweise, wie sich herausstellt, denn 27 Jahre später kehrt die böse Kreatur nach Derry zurück – und somit auch die nun schon erwachsenen Protagonisten von damals, die sich Pennywise erneut entgegenstellen müssen. Regie führte erneut Andy Muschetti, als Hauptdarsteller kann man vor Allem auf James McAvoy („Split“) und Jessica Chastain als Beverly Marsh gespannt sein.
Kinostart: 5.9.2019

9. “Rocket Man”

Regie: Dexter Fletcher
mit: Taron Egerton u.a.
Inhalt/Produktion: Nach „Bohemian Rhapsody“ ist vor „Rocketman“ – Ein als Filmtitel gebrauchter Songtitel und ein exzentrischer Popstar als Protagonist sind nicht die einzigen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Projekten: Während ersterer gerade Publikumsmassen weltweit in die Kinos lockt, befindet sich das Biopic über Elton John noch in Produktion – unter der Regie von Dexter Fletcher, der ja auch in „Bohemian Rhapsody“ übernommen hatte, nachdem Bryan Singer gefeuert wurde. Laut Aussagen der Beteiligten soll der Film die Karriere Elton Johns von seinen Anfängen bis in die jüngere Gegenwart beleuchten. Es soll sich weniger um ein klassisches Biopic, sondern mehr um ein „Fantasy-Musical“ handeln, wie Taron Egerton in einem Interview betonte.
Kinostart: 24.5.2019

8. “The Favourite”

Regie: Yorgos Lanthimos
mit: Emma Stone, Rachel Weisz, Olivia Coleman, Nicholas Hault
Inhalt: England befindet sich im frühen 18. Jahrhundert im Krieg mit Frankreich. Die gebrechliche Königin Anne (Olivia Colman) sitzt zwar auf dem Thron, doch ihre enge Freundin Lady Sarah (Rachel Weisz) regiert das Land an ihrer Stelle und kümmert sich auch noch um Annes Gesundheit und ihre sprunghaften Launen. Als das neue Dienstmädchen Abigail (Emma Stone) ihre Stelle antritt, schmeichelt sie sich schnell bei Sarah ein. Sarah nimmt Abigail unter ihre Fittiche und Abigail sieht ihre Chance, zu ihren aristokratischen Wurzeln zurückzukehren. Als die politischen Auseinandersetzungen Sarah zeitlich immer mehr in Anspruch nehmen, nimmt Abigail ihren Platz ein und fungiert fortan als Vertraute der Königin. Die aufkeimende Freundschaft gibt Abigail nun die Möglichkeit, ihre ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen. – Der neue Film von „The Lobster“-Auteur Yorgos Lanthimos wurde bereits mehrfach Award-nominiert und -prämiert, und gilt als einer der Favoriten für die Oscars.
Kinostart: 25.1.2019

7. “Little Women”

Regie: Greta Gerwig
mit: Saoirse Ronan, Timothee Chalamet, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep
Inhalt: In ihrem Nachfolger des großartigen „Lady Bird“ erzählt Greta Gerwig die auf einem Roman von Louisa May Alcott basierende Geschichte von vier Schwestern, die im  Massachusetts der 1860er aufwachsen.
Kinostart: Weihnachten 2019 (USA)

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„Little Woman“ von Greta Gerwig

6. “The Irishman”

Regie: Martin Scorsese
mit: Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci, Harvey Keitel, Anna Paquin
Inhalt: Scorsese kehrt zurück zu seinen Wurzeln: Mit „The Irishman“ dreht er einen weiteren Mafia-Film, der Robert De Niro, Al Pacino (erste Zusammenarbeit mit Scorsese!) und Joe Pesci filmisch vereint. Erzählt wird die Geschichte von Gewerkschaftsboss und Mafioso Frank Sheeran, der behauptet, in den Tod von Jimmy Hoffa involviert gewesen zu sein. Nach diversen Problemen bei der Produktion sicherte sich Netflix die Filmrechte und garantierte Scorsese größtmögliche künstlerische Freiheit. Der Film soll schon längst abgedreht sein, derzeit wird am Schnitt gearbeitet; wann und wie „The Irishman“ veröffentlicht wird, ist bisher allerdings nicht bekannt, da man seit Monaten keine neuen Infos erhält. Filmfans hoffen neben dem Release auf Netflix auch auf limitierte Kino-Screenings, wie eben mit „Roma“ geschehen.
Filmstart: Im Grunde jederzeit möglich, unter Umständen aber auch erst Ende 2019, falls man sich für die Award-Season positionieren möchte.

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Joaquin Phoenix als „Joker“

5. “Joker”

Regie: Todd Phillips 
mit: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz, Bill Camp, Frances Conroy
Inhalt: Unter der Regie von „Hangover“-Macher Todd Phillips und produziert von Martin Scorsese himself versucht man einen neuen Schritt im Superhelden-Genre: Der Fokus soll mehr auf Story und Charaktere gelegt werden, und weniger auf teure Effekte. So könnte der Film gleich das Superhelden-Genre „revolutionieren“, wie manche meinen. Der Streifen soll die Ursprünge des Jokers, der mächtigste Gegenspieler von Batman, beleuchten. Vonseiten des produzierenden Studios Warner heißt es, der Film widme sich der „Ergründung eines Mannes, der von der Gesellschaft missachtet“ wurde. Bei dem Film soll es es sich nicht nur um eine „düstere Charakterstudie“ handeln, sondern im Weiteren ebenso um ein „warnendes Beispiel“. An früherer Stelle hieß es bereits, dass der Streifen Teil einer neuen, noch namenlosen Initiative des Studios sei, im Rahmen deren frische, vom großen Franchise DC Extended Universe (DCEU) losgelöste Werke entstehen sollen.
Kinostart: 4.10.2019 (USA)

4. “Green Book“

Regie: Peter Farelly
mit: Viggo Mortensen, Mahershala Ali ua.
Inhalt: Schon jetzt einer der großen Award-Favoriten: Diverse Nominierungen und bereits vergebene Preise sehen das mit Comedy-Elementen gespickte emotionale Drama ganz vorne im Oscar-Rennen, mit ihren überzeugenden Performances dürfen sich auch die beiden Hauptdarsteller Chancen auf den Hauptpreis ausrechnen. Farelly erzählt eine berührende Geschichte über eine wahre Freundschaft, die soziale Klassen und Hautfarben transzendiert, und eine unmissverständliche und positive Botschaft des Humanismus und des Zusammenhalts vermittelt, die in Zeiten wie diesen nicht wichtiger sein könnte.
Kinostart: 1.2.2019 (Ö)

Film Title: Green Book
„Green Book“ – ab 1.2. im Kino

3. “Vice“

Regie: Adam McKay
mit: Christian Bale, Sam Rockwell, Steve Carell, Amy Adams u.a.
Inhalt: Ein weiterer Award-Favorit, der nun auch bei uns endlich einen Kinostart hat: Adam McKay, der Mann hinter Kult-Komödien wie „Anchorman“ und „Anchorman 2“, machte vor 3 Jahren mit „The Big Short“ den ersten (halben) Schritt in Richtung „ernstes Kino“. Mit „Vice“ legt er nochmals nach, und präsentiert ein aberwitziges Biopic über Dick Cheney, dem „eigentliche Präsidenten“ der Bush-Ära, verkörpert von einem wegen immenser Gewichtszunahme kaum wiederzuerkennenden Christian Bale. Sam Rockwell als George W. Bush und Steve Carell als Donald Rumsfeld komplettieren den Cast, die ersten Trailer versprechen eine ebenso amüsante wie erbarmungslose Abrechnung mit dieser Periode der US-Politik. Damals konnte noch niemand ahnen, dass es noch schlimmer kommen würde…
Kinostart: 1.3.2019 (Ö)

2. “Glass“

Regie: M. Night Shyamalan
mit: Bruce Willis, James McAvoy, Samuel L Jackson
Inhalt/Produktion: Mit seinem Psycho-Thriller „Split“ schaffte das ehemalige „Regie-Wunderkind“ M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) letztes Jahr ein vielbeachtetes Comeback. Das Ende des Films deutete bereits auf eine Art „Fortsetzung“ hin, die die Story-Lines und Charaktere von „Split“ und „Unbreakable“ (2001) miteinander verbinden soll. Zum Inhalt von „Glass“ ist inzwischen auch einiges bekannt: Elijah Price (Jackson) und David Dunn (Willis) befinden sich gemeinsam mit Kevin Wendell Crumb (McAvoy) in psychiatrischer Behandlung bei einer Ärztin (Sarah Paulson), die sich auf Personen spezialisiert hat, die sich für Figuren aus Comicbüchern halten. In Folge soll im Film Dunn auf den gefährlichen Crumb, der an einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung leidet, Jagd machen. Ebenfalls bestätigt wurde, dass Anya Taylor-Joy auch in „Glass“ mitspielt. Sie hatte bereits in „Split“ Casey gemimt, die als einziges von Crumbs Opfern entkommen konnte.
Kinostart: 17.1.2019

1. “Once Upon A Time In Hollywood”

Regie: Quentin Tarantino 
mit: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Damian Lewis, Luke Perry, Emile Hirsch, Dakota Fanning, Al Pacino, Lena Dunham, Maya Hawke, Rumer Willis, Dreama Walker, Bruce Dern, Tim Roth, Michael Madsen, Kurt Russell, Timothy Olyphant, James Marsden u.a.
Inhalt: Ohne Frage der meisterwartete Film 2019 – und das nicht nur wegen des schier unglaublichen Casts, der von Leonardo DiCaprio und Brad Pitt angeführt wird. Tarantino selbst geizte nicht mit Superlativen, als er sein neues Leinwandduo als „das beste seit Newman/Redford“ anpries, und zudem darauf hinwies, „Once Upon A Time In Hollywood“ würde „wie Pulp Fiction“ werden. Zeitlich ist der Film in der „New Hollywood“-Ära angesiedelt, Di Caprio spielt einen alternden Westen-Star, der sich im Hollywood Anno 1969 einen (neuen) Namen machen will, Pitt spielt sein Stunt-Double. Die beiden ziehen in ein Haus neben Sharon Tate (gespielt von Margot Robbie) ein – der Ehefrau von Regisseur Roman Polanski – und werden so in die sogenannten Manson-Morde verwickelt, einer Serie grauenhafter Verbrechen unter Federführung von Charles Manson, deren Ziel unter anderem Sharon Tate war.
Kinostart: 26.7.2019 (USA)

von Christian Klosz

weiterlesen: Plätze 16 bis 30

 

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