Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Ein Film, den man inzwischen getrost als Klassiker des Monumental-Kinos bezeichnen kann: „Gladiator“ aus dem Jahr 2000.

Die Regielegende Ridley Scott hat in den letzten Jahren eine eher durchwachsene Bilanz aufzuweisen: Die Alien-Aufgüsse „Prometheus“ und „Covenant“ blieben hinter den Erwartungen zurück, dafür schuf er 2015 mit „Der Marsianer“ einen der besten Weltraumfilme der jüngeren Vergangenheit, der durchaus das Zeug zu Klassiker hat. Und auch „All the Money in the World“ wurde durchwegs mit positiven Kritiken bedacht, auch wenn er an den Kinokassen etwas durchfiel. Als moderner Klassiker gilt Scotts „Gladiator“ aus dem Jahr 2000 inzwischen längst. Sein monumentales, Oscar-prämiertes Historienepos mit Russell Crowe und Joaquin Phoenix in den Hauptrollen begeistert vor Allem mit opulenter Ausstattung, pompös inszenierten Action- und Gewaltszenen, atemberaubenden Aufnahmen, und philosophischen Anklängen: Maximus (Crowe), der gefallene Feldherr, fordert als Gladiator sich selbst, das Schicksal, und das inzwischen der Niedertracht (Thronfolger Commodus – Joaquin Phoenix) anheim gefallene römische…

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