Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Kevin Spacey lieferte 1999 mit „American Beauty“ seine darstellerische Bravourleistung ab, die völlig zurecht mit dem Oscar belohnt wurde. Der depressive, leicht bemitleidenswerte Typ mit Midlife-Crisis stand dem Amerikaner sehr gut, und auch kaum jemand konnte solche Charaktere besser verkörpern als Spacey, der seine Rollen stets mit einer ironischen Note versieht.

Ziemlich untergegangen ist der 2009 erschienene Film „Shrink“, der beim Sundance-Filmfestival in den USA seine Premiere feierte. Spacey liefert hier erneut eine sehr bemerkenswerte Leistung, der Film kann aber auch mit ausgezeichneten Nebendarstellern, Gastauftritten großer Stars (Robin Williams als Schauspieler mit Alkoholproblem), und einem liebenswürdigen Plot aufwarten.

shrink

Worum geht´s nun? Dr. Henry Carter (Spacey) ist in Hollywood DER Psychiater der Stars, größenwahnsinnige Musiker, zwangsneurotische Agenten und sexsüchtige Schauspieler gehen bei ihm ein und aus. Was die wenigsten wissen: Der berühmte Arzt, der anderen dabei helfen soll, den Sinn in ihrem Leben wieder zu finden, hat seinen eigenen längst verloren…

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