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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Brian de Palma polarisierte mit seinen Filmen seine ganze Karriere: Von den Anfängen als amerikanischer Adapteur der europäischen Autorenfilm-Welle und Hitchcock-Interpret, New Hollywood-Vorreiter, Entdecker von Robert De Niro bis hin zu seinen Versuchen, seine inszenatorische Handschrift ins US-Mainstreamkino zu tragen – sein kompromissloser Zugang war stets von Kontroversen und Skandalen begleitet; die einen sahen in ihm ein Regie-Genie, der es wie kaum ein anderer im US-Kino verstand, mit der Kamera und seinen Bildern zu spielen (u.a. Pauline Kael und Rober Ebert als prominenteste Fans), während andere in seinem Œuvre eine Ansammlung von Sadismus, Misogynie und Oberflächlichkeit zu entdecken glaubten.

von Christian Klosz

In den letzten Jahren war es tatsächlich ruhig um den bald 80-Jährigen geworden, das sehenswerteste Lebenszeichen schufen andere mit der liebevollen Hommage „De Palma“ im Jahr 2016. Seit dem Jahr drehte De Palma auch an „Domino“, seinem neuesten Film, der beinahe in der Produktionshölle versandete, bis er…

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