Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Clint Eastwood ist ein Phänomen: Trotz seiner bereits 89 Jahre dreht er im Durchschnitt einen Film pro Jahr, in aller Ruhe, ohne viel Aufsehen oder Social Media-BlaBla. Plötzlich ist der Film fertig, kurz danach ist er in den Kinos. Zuletzt geschehen bei „The Mule“, einem zwar soliden, aber eher schwächeren Eastwood-Film.

von Christian Klosz

Die Arbeitsweise kommt Eastwood entgegen, dem großen „Erzähler“, der stets auf der Wichtigkeit eines funktionierenden Plots beharrt, der seinen Fokus stets auf die Geschichte und seine Charaktere richtet, und mit dem modernen Bumm-Krach-Blockbusterkino wenig anzufangen weiß. Wobei man auch anmerken sollte, dass diese „reduzierte“ Arbeitsweise ab und an auch zu diversen Schwächen seiner Filme führt, v.A. in Bezug auf den Schnitt oder die Bildkomposition.

Wie auch immer – Clint hat es wieder getan: Denn kürzlich wurde bekannt, dass bereits sein nächster Film ante portas steht. „The Ballad of Richard Jewell“ heißt das Stück, in den…

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