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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Alexander Payne schuf mit Filmen wie „Sideways“, „The Descendents“ oder zuletzt „Nebraska“ veritable Indie-Hits, die auch von der Kritik stets wohlwollend aufgenommen wurden. Sie alle zeichnet eine klar erkennbare Handschrift, ein Faible für „schräge“ Charaktere und Geschichten aus, die aber nicht jedermanns Sache sind.

Mit seinem neuesten Film, „Downsizing“ mit Matt Damon und Christoph Waltz in Hauptrollen, überspannt er den Bogen aber etwas: Nach einem interessanten Beginn verliert sich der Film zunehmend in absurden und schwer nachvollziehbaren Story-Twists, auch die – erneut sehr seltsamen – Charaktere verlieren mit Fortdauer der Handlung ihre Liebenswürdigkeit, und gehen einem am Ende nur noch „auf die Nerven“. Einzelne Lichtblicke gibt es aber dennoch.

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Paul Safranek (Matt Damon) ist ein ziemlicher Loser: Er meint es zwar immer gut, doch so wirklich auf die Reihe kriegt er im Leben kaum etwas. Anstatt Arzt wurde er „nur“ Physio-Therapeut, anstatt in einer Villa wohnt er mit seiner Frau…

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