Nach „Die beste aller Welten“ verfilmt Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger die wahre Geschichte eines jungen österreichischen Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg einen Fuchswelpen trifft und durch die innige Freundschaft mit ihm den Glauben an die Liebe findet.

Gedreht wird an 30 Tagen ab Drehbeginn am 21. April bis Mitte Juni in Nordrhein-Westfahlen, auf der Insel Amrum, in Niederösterreich und im Pinzgau. Nach dem großen Erfolg seines Erstlingsfilms DIE BESTE ALLER WELTEN stellt Regisseur Adrian Goiginger ein Stück seiner Familiengeschichte ins Zentrum seines neuen Films DER FUCHS. Es ist die wahre Geschichte seines Pinzgauer Urgroßvaters Franz Streitberger, der als junger Motorradkurier des Österreicher Bundesheeres mit dem “Anschluss” in die Wehrmacht eingegliedert wurde. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs trifft der introvertierte junge Soldat auf einen verwundeten Fuchswelpen, den er versorgt wie sein eigenes Kind und mit in das besetzte Frankreich nimmt. Durch diese sonderbare Freundschaft mit dem Tier holt ihn seine eigene Vergangenheit als verstoßener Bauernsohn langsam ein, vor der er stets davon gelaufen ist.

Schon als Teenager in Saalfelden war Adrian Goiginger fasziniert von dieser berührenden Tierfreundschaft und schon damals entstand der Plan, dies zum Stoff eines Drehbuchs zu machen. Jetzt, nach jahrelanger, intensiver Vorbereitung, wird das Projekt als Kinofilm realisiert. Der Kinostart ist für 2022 geplant.

In der Rolle des Franz Streitberger ist Simon Morzé zu sehen. Seit einer Hauptrolle in der Literaturverfilmung DER TRAFIKANT an der Seite von Bruno Ganz ist der junge Schauspieler einem breiten Publikum bekannt.

Adrian Goiginger über das Projekt: „Für mich geht ein großer Traum in Erfüllung. Mein Urgroßvater wurde 100 Jahre alt und bis zu seinem Tod im Jahr 2016 erzählte er mir die tragischen und hoffnungsvollen Episoden aus seinem Leben. Am meisten berührt hat mich die Freundschaft mit einem Fuchs den er 1940 ein ganzes Jahr lang während des Krieges bei sich hatte und versorgte. Diese Geschichte ist so unglaublich, dass ich mir es als Teenager schon zum Ziel setzte sie zu verfilmen.“ (red., Agentur)

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