Seit heute findet sich eine neue Doku auf Netflix, die bereits kurze Zeit nach Erscheinen für Aufsehen sorgt: „Schumacher“ ist ein bewegendes Porträt über einen der erfolgreichsten Formel1-Fahrer aller Zeiten geworden, der 2013 bei einem Skiunfall tragisch verunglückte und seitdem von seiner Familie von der Öffentlichkeit abgeschirmt wird.

Auch in dem Film gibt es keine konkreten Aussagen über den Gesundheitszustand des Deutschen, aber viele Äußerungen von Familienmitgliedern, die indirekte Rückschlüsse zulassen: Michaels Sohn Mick, seit kurzem selbst Formel1-Pilot, sagt, er würde alles dafür geben, mit seinem Vater sprechen zu können. Seine Ehefrau Corinna sagt: „Jeder vermisst Michael da. Aber Michael ist ja da, so. Anders, aber er ist da. Und das gibt uns allen Kraft, finde ich.

Doch „Schumacher“ lässt nicht nur die Familie zu Wort kommen, sondern auch ehemalige Kollegen und Konkurrenten. So wird auch die extrem erfolgreiche sportliche Karriere eines Ausnahmekönners nachgezeichnet. Erzkonkurrent Mika Hakkinen meint etwa: „Sein Ansatz zu siegen war, keine Angst zu haben. Er hat keinen Gedanken verschwendet, dass ich oder jemand anderes verletzt werden könnte.“ Eddy Irvine spricht von brutalem Ehrgeiz. Und Ex-Teamchef Ross Brawn davon, dass Schumacher sein Talent habe voll ausschöpfen können wie kein anderer. Außerdem werden Jean Todt, Sebastian Vettel, Damon Hill und Bernie Ecclestone interviewt.

Die Kritiken zu „Schumacher“ sind bisher begeistert. Die Doku ist seit heute, 15.9. auf Netflix zu sehen (red.)

Bild: (c) Netflix