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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Träume sind unzweifelhaft faszinierend. Sie versüßen den Alltag, verwehren den ruhigen Schlaf und dienen als willkommene Flucht aus der Realität. Dem allgemeinen Sprachgebrauch nach sind sie streng positiv: „von etwas träumen“ ist verknüpft mit Zielen, Wünschen und Dingen, die erstrebenswert sind. Doch die Wahrheit ist eine andere. Die sich im Bewusstsein abspielenden Szenen sind oft von Grauen geprägt und lassen uns erschaudern.

von Cliff Brockerhoff

Das Gute daran ist, dass wir uns nach dem Aufwachen in den meisten Fällen nur noch sehr kurz oder lückenhaft an das erinnern, was uns unser Gehirn in den letzten Stunden vor dem geistigen Auge visualisiert hat. Doch was würde passieren wenn dem nicht so wäre? Wie würden wir reagieren wenn uns jemand unvermittelt mit unseren Träumen konfrontiert? Dieser Frage widmet sich der Kanadier Anthony Scott Burns in „Strange Dreams“ (Originaltitel: Come True), seinem zweiten Langspielfilm.

Zentrale Figur innerhalb der Geschichte ist die junge Sarah

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