„Auswandern in exotische Länder“ – der Traum vieler Menschen im Westen, denen der stressige Alltag hier zu viel ist und die sich gern von den Verpflichtungen lösen würden, die damit einhergehen. Doch die wenigsten haben dem Mut (oder die Möglichkeit) dazu. Anders ging es dem deutschen Paar Timo Götz und Salima Oudefel, die spontan und trotz 5-monatiger Tochter alles liegen und stehen ließen, ihr gesamtes Hab und Gut verkauften und sich auf eine Reise Richtung Asien machten, die schließlich 3 Jahre dauern sollte. Das Ergebnis ist im Film „Auf dem Weg“ zu sehen, der am 16.7. seine Premiere feierte und nun in ausgewählten Kinos in Wiesbaden, Bad Schwalbach, Haslach, Allgäu, Biberach, Weilmünster oder Heidelberg zu sehen ist.

Die beiden, die davor noch keine Erfahrung mit Filmproduktion hatten, filmten über 300 Stunden Material und produzierten in Eigenregie einen Film, der die Magie fremder Länder und Kulturen, Begegnungen und die verändernde Kraft solch einer Reise vermitteln soll. Denn schließlich fand die Familie in Sri Lanka ihre zweite Heimat – und kehrte mit einem zweiten Kind nach Deutschland zurück.

„Auf dem Weg“ zeigt aber auch die Schwierigkeiten einer solchen Reise, etwa eine schwer Erkrankung, und berichtet von den „dunklen“ Seiten der besuchten Ländern, deren Einwohner von Krieg, der Tsunami-Katastrophe 2004 oder Müllverschmutzungen berichten. Doch Familie Götz lebt sich ein, arbeitet auf einer Kokusnussplantage mit, lässt sich auf vielfältige Begnungen ein und erfährt so, dass das Leben auch ganz anders aussehen kann, wie wir das bei uns gewöhnt sind.

Weitere Infos zum Film finden sich auf der Website.

Der Beitrag entstand im Rahmen einer (bezahlten) inhaltlichen Kooperation mit den Produzenten des Film. Wenn auch Sie Interesse haben, ihren Film oder ihr Produkt auf Film plus Kritik vorzustellen, melden Sie sich gerne via Mail an filmpluskritik@hotmail.com.

Bildcredits: Timo Götz & Salima Oudefel