Die Ermittler am Set von „Rust“, dem neuen Alec Baldwin-Film, der letzte Woche in einer Tragödie geendet hatte (die Kamerafrau Halyna Hutchins wurde durch einen Schuss getötet, der Regisseur Joel Souza schwer verletzt), sind einige Schritte weiter: Wie ein RTL-Reporter live vom Set in Texas berichtet, fokussieren sich die Ermittlungen vor Allem auf zwei Personen – Regie-Assistent Dave Halls, der Alec Baldwin die Waffe mit den Worten „cold gun“, also „ungeladener Revolver“, vor der Szene übergeben hatte. Und die noch unerfahrene, erst 24-jährige Waffenmeisterin, deren Job am „Rust“-Set erst ihr zweiter gewesen sein soll.

Weitere neue Erkenntnisse: Laut Online-Portal „TMZ“ soll die Pistole kurz vor der Tragödie noch für Schussübungen benutzt worden sein. Das könnte auch der Grund sein, warum statt Platzpatronen eine echte Kugel in der Waffe war.

Indes hat sich laut Berichten Alec Baldwin, der der versehentlichen Schuss abgegeben hatte, mit den Hinterbliebenden der dabei getöteten Kamerafrau getroffen: Vergangenen Samstag soll er den Ehemann und den Sohn von Hutchins in einem Hotel besucht haben. Laut Augenzeugen sah er dabei aus wie ein „gebrochener Mann“ (siehe Bild oben). (ck)

Bild: Fotomontage