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Den Namen Edgar Wright werden die meisten wohl am ehesten mit seiner sogenannten „Cornetto-Trilogie“ verbinden, in der der britische Regisseur Simon Pegg und Nick Frost nacheinander als Zombiejäger, Dorfpolizisten und Saufkumpanen in Szene setzte. Der spezielle und durchaus blutige Humor stieß auf große Gegenliebe und sicherte ihm eine treue Fanbase, doch er selbst war des Genres offenbar irgendwann überdrüssig, und wagte zeitnahe Ausflüge in andere Gefilde.

von Cliff Brockerhoff

Spätestens mit „Baby Driver“ zeigte er dann im Jahre 2017, dass er durchaus Talent für seriösere Stoffe besitzt. Die an der Musik ausgerichtete Melange aus Dramedy und Action-Thriller konnte Kritiker und Fans gleichermaßen überzeugen, doch das Ende der Kreativität war noch immer nicht erreicht. So steht uns nun mit „Last Night in Soho“ gar waschechte Mystery ins Haus, die alles bisher Dagewesene sprichwörtlich in den Schatten stellt und mit Horror-Schlagseite aufwartet.

Anhänger früherer Stoffe werden nun wahrscheinlich aufstöhnen. „Früher war alles…

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