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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film, Kino & TV

Clint Eastwood ist 87, und dreht immer noch jährlich Filme. Seine letzten beiden waren durchaus „Schwergewichte“: „American Sniper“ wurde mit positiven Kritiken überhäuft, und einer seiner finanziell erfolgreichsten Filme, „Sully“ war ebenso recht ansehnlich und war ein weiterer Beitrag seines Vorhabens, amerikanische „real life heroes“ filmisch darzustellen. In „15:17 to Paris“ geht Eastwood noch einen Schritt weiter: Seine 3 (jungen) Helden werden von den wirklichen Personen gespielt, was sich einerseits als Problem, andererseits als großer Pluspunkt des Films entpuppt.


Alek Skarlatos, Anthony Sadler und Spencer Stone (jeweils von sich selbst gespielt) besuchen die selbe Schule, als sie sich kennen lernen. Alle 3 sind gewissermaßen „Outsider“ und haben kaum Freunde, was sie folglich zusammenschweißt. Im jungen Erwachsenenalter planen sie – zwei von ihnen machen inzwischen eine militärische Ausbildung – einen gemeinsamen Trip durch Europa, der ein einschneidendes Erlebnis bereithalten sollte: Im Zug nach Paris werden sie Zeugen eines islamistischen Attentats, das…

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