Seit dem 01. April 2024 ist der Konsum von Cannabis für Erwachsene in Deutschland legal möglich. Inzwischen dürfen Fans selbst Cannabissamen kaufen und bis zu drei Pflanzen gleichzeitig ziehen. Doch in Filmen und Serien ist „Gras“ bereits seit Jahrzehnten zu Hause. Welche Titel dabei ein besonderes „High“ versprechen, verrät folgende Liste.
So vielseitig die Bezeichnungen und Konsummöglichkeiten von Cannabis sind, so umfangreich ist auch die Liste der zum Thema passenden Filme:
Der Klassiker: „The Big Lebowski“
In der Hauptrolle dieses 1998 veröffentlichten Streifens ist Jeff Bridges alias der Dude zu sehen – faul, dauerhaft bekifft und dennoch ausgesprochen cool. Die gelassene Attitüde findet jedoch ein jähes Ende, als plötzlich zwei schlecht gelaunte Geldeintreiber vor der Tür stehen. Was sie fordern? Geld. Denn sie halten den Dude für den echten Big Lebowski. Damit beginnt eine turbulente Verwechslungskomödie mit einem wahren Kult-Zitat-Regen.
Lachgarantie: „Lammbock – Alles in Handarbeit“
Kai und Stefan leben nach einem Motto: „Erstmal einen durchziehen“. Damit das auch klappt, betreiben die beiden aus dem Hinterzimmer ihrer Pizzeria ein Marihuana-Geschäft. Doch beim entspannten High bleibt es nicht, denn Stefan kommen so langsam Zweifel an der gemeinsamen Unternehmung. Zusätzlich haben es hartnäckige Blattläuse auf die Ernte abgesehen und ein Drogenfahnder macht den Freunden das Leben schwer.
2001 lief der bekannteste Kiffer-Film Deutschlands über die Leinwand und reizte die Lachmuskeln. 2017 erschien schließlich das Sequel „Lommbock“.
Historisch: „Viel Rauch um nichts“
Wer nach Cannabis-Filmen sucht, kommt an der legendären Cheech-und-Chong-Reihe kaum vorbei. 1978 brachte diese den Streifen „Viel Rauch um nichts“ hervor – eine abwechslungsreiche Mischung aus Kiffer- und Roadmovie.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Ausreißer Cheech und Chong. Zufällig auf einer Landstraße aneinandergeraten, schließen sie schnell Freundschaft. Denn sie verbindet die Liebe zur Musik und zum Kiffen. Gemeinsam machen sie sich erst auf den Weg nach Tijuana und schließlich mit einem Lastwagen voll Marihuana nach Los Angeles. Denn dort wartet nichts Geringeres als ein Band-Contest auf die Jungs.
Besonders lässig: „Mr. Nice“
„Mr. Nice“ aus 2010 dreht sich um den legendären Dope-Dealer Howard Marks. Einen Namen machte sich der studierte Physiker und Philosoph gleich aus zwei Gründen: Er globalisierte den Drogenhandel und wurde dennoch über Jahrzehnte nicht geschnappt.
Im Film bekommen die Zuschauer einen Einblick ins Leben des Hedonisten, der nicht nur Geld, sondern auch schnelle Autos und Frauen liebte. Dass es auch reichlich Gras zu sehen gibt, versteht sich natürlich von selbst.
(K)ein bisschen romantisch: „Kifferwahn“
Mit „Kifferwahn“ erschien 2005 ein skurriles Musical, das auf einem 1936 veröffentlichten Cannabis-Aufklärungsfilm basiert. Im Fokus steht daher natürlich nicht das High, sondern die Gefahr, die vom Drogenkonsum ausgeht – und zwar völlig überspitzt.
Mittelpunkt der Handlung ist ein US-amerikanisches Teenager-Traumpaar. Jimmy und Mary führen ein Bilderbuchleben in einer wahren Kleinstadtidylle. Zumindest so lange, bis sich Jimmy zu einem einzigen Zug an einem Joint verleiten lässt. Schon geht es mit den beiden so richtig bergab – wilde Partys, Sex und Anarchie.
So gut wie jedes Hanf-Klischee wird in dieser Komödie mit Elan verarbeitet (und bestätigt), während gleichzeitig die in den USA herrschende Sittenmoral ihr sprichwörtliches Fett abbekommt. (extern)
Bild: (c) imgbin
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