Sony Pictures präsentiert in „Django/Zorro“ Quentin Tarantinos Kopfgeldjäger Django und den legendären Schwertkämpfer Zorro auf ihrem gemeinsamen Kampf für Gerechtigkeit. Der Film vereint Djangos typische Western-Action mit Zorros klassischem, draufgängerischem Heldenmut. Das Projekt wurde kürzlich erstmals bei der Cinema Con in Las Vegas vorgestellt.

„Django/Zorro“ basiert auf Tarantino-Comic

Der Film soll Zorros Alter Ego näher beleuchtet, was besser in Tarantinos Universum passt. Tarantino erklärte dazu:

„In Zorro-Geschichten wird üblicherweise angedeutet, dass das eitle Gehabe von Don Diego [Alter Ego] eine strategische List sind, um die Schurken in falscher Sicherheit zu wiegen und den Verdacht von Zorros wahrer Identität abzulenken. Aber sie sind keine List. Sie sind Teil von Don Diego de la Vega. Und je mehr Jahre vergehen und je mehr er sich dahinter versteckt, desto weniger ist es eine Attitüde und desto mehr ist es Teil dessen, was er geworden ist.“

Tarantino wird bei dem Projekt nicht Regie führen und findet damit eine weitere Möglichkeit, innerhalb seines Zehn-Filme-Limits zu bleiben. Ähnliches hatte er bereits im Fall seiner „Once upon a time…“-Fortsetzung gemacht, die von David Fincher inszeniert wird. Das Drehbuch basiert jedoch auf seiner eigenen Comic-Fortsetzung von 2014, die er zusammen mit Matt Wagner verfasste und die einige Jahre nach den Ereignissen von „Django Unchained“ (2012) spielt.

Oscar-Preisträger Brian Helgeland („Mystic River“, „L.A. Confidential“) wird das Drehbuch zu „Django/Zorro“ schreiben. Es wurde bisher noch kein Regisseur genannt. (ck)

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Bild: (c) Dynamite Entertainment