Der Klassiker von Tony Scott: Inbegriff des 80s-Cinema und der Film, der aus Tom Cruise endgültig einen Superstar gemacht hat: Top Gun.

Der Fliegerfilmklassiker aus den 80er Jahren beeindruckt auch lange nach seinem Erscheinen vor Allem durch style – weniger durch story. Maverick (Tom Cruise), überambitionierter Flieger bei der Marine, möchte der Beste werden – und setzt sich gegen Widerstände und Feinde und mit der Unterstützung von Frau und Mentor gegen alle durch – um am Ende der Beste zu sein. Soweit die „Tom-Cruise-Formel“ wie sie Filmkritiker Roger Ebert einst zu Tage des Donners (ein anderer Cruise-Film von Tony Scott) formulierte und die in den 80ern bei vielen Filmen zur Anwendung kam: Top Gun, Die Farbe des Geldes, Cocktail (eingeschränkt auch bei Eine Frage der Ehre) – ein junger Tom Cruise strebt to the top.

In Szene gesetzt ist das Ganze von Film-Romantiker Tony Scott, der das Ganze gewohnt gekonnt bebildert: 80s-movie-style, durch und durch. Teilweise ist das Ergebnis etwas zu kitschig (Tom Cruise reitet auf seiner Maschine zu den Klängen von Berlin´s „Take my breath away“ dem Sonnenuntergang und seiner Geliebten entgegen, um ihr dann im Bett den Atem zu rauben), die Flieger-Szenen sind etwas zu lange geraten. Mit Ironie und Augenzwinkern betrachtet ist Top Gun aber dennoch amüsant – und vor Allem unterhaltsam.

Schlussendlich ist Top Gun ein unterhaltsamer Schinken, ein Stück Kinogeschichte, das vor Allem visuell beeindruckt; eine stilistische Meisterleistung, die gute Laune macht. Action, Adrenalin und Tom Cruise: Top!

 

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