Nach monatelangem Rätselraten und Spekulationen steht es nun fest: Das 25. Bond-Abenteuer wird von keinem geringeren als dem britischen Oscar-Preisträger Danny Boyle inszeniert. Ein letztes Mal „Mein Name ist Bond, James Bond.“, heißt es hingegen für Daniel Craig. Wie er schon mehrfach wissen ließ, schlüpft Craig ein fünftes und damit letztes Mal in die Rolle des Agenten 007. Das Drehbuch für den neuen Film kommt von John Hodge, dieser hatte mit Boyle bereits bei dessen Kultfilm „Trainspotting“ (1996) zusammengearbeitet.

Der Start der Dreharbeiten ist Anfang Dezember 2018, der Film soll im Herbst 2019 in den heimischen Kinos erscheinen. Es gibt noch keinen Titel, aber das Projekt sorgt für eine Wiedervereinigung von Boyle und Craig, die bereits im Jahr 2012 zusammen einen Spot für die Olympischen Spiele in London gedreht hatten: Darin springt James Bond (Daniel Craig) gemeinsam mit Queen Elizabeth II. scheinbar aus einem Hubschrauber über dem Olympia-Stadion in London.

Danny Boyle erlangte schon in den 90er-Jahren Kultstatus mit dem Drogen-Drama „Trainspotting“ und feiert seinen bisher größten Erfolg mit „Slumdog Millionaire“ (2008). Letzterer hatte 2009 insgesamt acht Oscars gewonnen, unter anderem auch „Beste Regie“. Man darf jedenfalls gespannt sein auf den neuen Geheimagenten-Streifen, da der 61-jährige Regisseur dafür bekannt ist, gerne mit Kameraführung und Geschwindigkeit der Inszenierung zu experimentieren.

von Kathleen Kahler

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