Die Medien- und Filmwelt ist im Umbruch: Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime bedeuten für das „Bewegtbild“ eine Revolution sondergleichen, vergleichbar nur mit dem Aufkommen des Fernsehens Mitte des vergangen Jahrhunderts. Zu begrüßen ist, dass sich zwar die Wege der Verwertung und die Möglichkeiten des Konsums ändern, sich bisher aber kaum Veränderungen an der „Form“ des „Mediums Film“ feststellen lassen: Immer noch gelten rund 2-stündige Werke als das Nonplusultra.

Kürzlich wurde verlautbart, dass die Plattform IMDb (Internet Movie Database, zu Amazon gehörig) einen neuen, eigenen und KOSTENLOSEN Streamingdienst startet: Unter dem Namen „IMDb Freedive“ ist der Anbieter bereits zugänglich, vorerst allerdings nur in den USA. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass ein Start auch in Europa nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Das besondere an IMDb Freedive: Im Gegensatz zu Netflix, Prime und Co. sind die Filme kostenlos zugänglich, allerdings mit Werbeeinschaltungen versehen (und dadurch zb. mit dem Privatfernsehen zu vergleichen).

Bisher ist das Angebot noch überschaubar, kann aber vor allem mit einigen „modernen Klassikern“ glänzen: Eine genaue Anzahl geben die Macher nicht bekannt, nur den Hinweis, dass sie das Angebot stetig erweitern und erneuern wollen. Die Kollegen von Variety konnten bislang 130 Filme und 29 Serien finden. Darunter findet sich unter anderem Filme wie „Memento“, „Drive“, „Adaption“, „True Romance“, und auch einer unserer Lieblinge, „Eine Frage der Ehre“.

Auch Rob Reiner Meisterwerk „Eine Frage der Ehre“ ist verfügbar
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