Vor wenigen Wochen veröffentlichte Schauspiel-Star Matthew McConaughey seine Biografie unter dem Titel „Greenlights“. Dort spricht der Mime auch von sexueller Gewalt und Übergriffen in seiner Jugend: McConaughey wurde als junger Mensch mehrfach sexuell missbraucht. „Bei meinem ersten Mal mit 15 Jahren wurde ich zum Sex erpresst“, schreibt der US-Schauspieler in seinem Buch. „Ich war mir sicher, dass ich für den vorehelichen Geschlechtsverkehr in die Hölle komme. Heute hoffe ich, dass das nicht der Fall ist.“ 

Als er 18 Jahre alt gewesen war, sei er abermals missbraucht worden. Nachdem er „bewusstlos geschlagen in einem Van lag“ sei er „von einem Mann belästigt worden“, so McConaughey, der sich trotzdem „nie als Opfer gefühlt“ habe.

Die Biografie erschien nach langer, aufwändiger Arbeit: 35 Jahre lang habe er sein Leben in Tagebüchern dokumentiert, die zweijährige Arbeit an dem Buch habe ihm Freiheit verschafft, so McConaughey auf Instagram.

Interessante Randnotiz: Seinen Durchbruch als Schauspieler hatte McConaughey in den 90ern in „Die Jury“, wo er einen empathischen und idealistischen Anwalt spielt, der einen Mann verteidigt, der sich für sexuelle Übergriffe auf seine Tochter rächt (zur KRITIK). (red.)